Diese Marketing-Trends sollten bei der Budget-Planung beachtet werden  

Diese Marketing-Trends sollten bei der Budget-Planung beachtet werden

Auch wenn das neue Jahr noch sehr jung ist und so mancher Mitarbeiter gedanklich noch in den Feiertagen feststeckt, sind in den Chefetagen die Budget-Verhandlungen längst in vollem Gange. Auf Grundlage der Erfolge und Misserfolge im vergangenen Jahr wird analysiert, welche Ziele dieses Jahr erreicht werden sollen und mit welchen Maßnahmen das umgesetzt werden kann.

Marketing-Trends Budget Planung

Natürlich sollten dabei auch die aktuellen Trends und Entwicklungen in die Planungen einfließen. Denn gutes Marketing muss zeitgemäß sein und den Nerv treffen.

Aber was ist angesagt? Diese Marketing-Trends sollten bei der Budget-Planung beachtet werden: 

  1. Hochwertiger Content

Content ist zum Dreh- und Angelpunkt für alle Marketing-Aktivitäten geworden. Deshalb sollte genug Budget für hochwertigen Content eingeplant werden. Ratsam ist, die Ziele für das Jahr mit der Unternehmensstrategie zu verknüpfen und auf dieser Basis einen Content-Marketing-Plan auszuarbeiten.

Tatsächlich spielt Content aber nicht nur fürs Marketing, sondern auch im Vertrieb eine wichtige Rolle. Hochwertige Inhalte können ein äußerst wirksames Mittel sein, um den Verkauf anzukurbeln und die Verkaufsprozesse zu optimieren. Auch dieser Aspekt sollte im Budget erkennbar sein.

  1. Multimedialer Content

Inhalte werden längst nicht mehr nur im klassischen Text-Format gesucht. Visuelle Inhalte gewinnen an Bedeutung und auch die Sprachsuche verbreitet sich zunehmend. Das Marketing sollte sich also darauf einstellen, Content künftig in verschiedenen, multimedialen Formaten zu produzieren. Dass dafür Budget benötigt, versteht sich von selbst.

  1. Marketing und PR als Einheit

Die PR hat in den vergangenen Jahren eine starke Weiterentwicklung erlebt. Ging es früher vorrangig um die Massenverteilung von Pressemitteilungen, steht heute im Vordergrund, Inhalte zugänglich zu machen, die für das Unternehmen, für Journalisten und für die Kunden nützlich sind.

Damit sind PR und Marketing in ihrer Arbeit ein ganzes Stück näher zusammengerückt. Und es macht durchaus Sinn, diese Zusammenarbeit noch weiter auszubauen, um sich so gegenseitig zu unterstützen und zu verbessern. Denn daraus ergibt sich ein Mehrwert, von dem alle Beteiligten profitieren.

  1. Chatbots

Kunden wünschen sich Interaktion mit Unternehmen, und das möglichst immer und überall. An dieser Stelle kommen Chatbots ins Spiel. Die digitalen Assistenten können die Kunden direkt abholen, sie mit den gewünschten Informationen versorgen und auf Marketing-Aktivitäten hinweisen. Ist eine Anfrage zu komplex, kann ein Chatbot den Kunden auch an einen echten Mitarbeiter weiterleiten.

In einer aktuellen Umfrage haben 73 Prozent der befragten Unternehmen angegeben, dass sie die Analyse ihrer Webseite nutzen, um die Zielgruppen und deren Verhalten besser bestimmen zu können.

Doch nur 42 Prozent der Unternehmen setzen auch auf eine direkte Kommunikation über die Webseite. Damit verschenken sie die Möglichkeit, ihren Kunden einerseits einen echten Mehrwert zu bieten und andererseits noch mehr über die Zielgruppen zu erfahren. Chatbots sollten also in der Planung nicht ganz außen vor bleiben.

  1. Datenschutz

Die Online-Sicherheit und der Schutz der personenbezogenen Daten sind ein großes Thema für Unternehmen und für Verbraucher. Mit der EU-weiten Einführung der DSGVO wurde im Jahr 2018 ein großer Schritt unternommen. Doch immer mehr Nutzer machen sich Sorgen darüber, was mit ihren Daten passiert. Gleichzeitig scheint Vertrauen in die modernen Medien verloren zu gehen.

Für das Marketing bedeutet das, dass es seine Prozesse sicher und transparent gestalten sollte. Die Nutzer müssen wissen, welche ihrer Daten wofür gesammelt, wie sie verwendet und vor allem wie sie geschützt werden. Die Verbraucher erwarten an dieser Stelle zu Recht Kompetenz und Verantwortungsbewusstsein – und das Marketing sollte sich als verlässlicher Partner präsentieren.

  1. Personalisierung

Automatisch generierte Nachrichten ohne persönliche Note und mit belanglosen oder unpassenden Inhalten braucht kein Mensch. Wenn schon Werbung im E-Mail-Postfach oder im Briefkasten landet, dann sollte sie den Empfänger ansprechen und ihm das Gefühl vermitteln, als Kunde wertgeschätzt zu werden.

Ein personalisiertes Marketing geht natürlich mit mehr Aufwand einher und erfordert dementsprechend auch mehr Budget. Doch am Ende macht sich der Mehraufwand bezahlt.

  1. Zielgruppe

Gerade in Bereichen wie Marketing, Kommunikation und Medien gibt es ständig Neuerungen und Weiterentwicklungen. Was heute angesagt ist, kann morgen schon wieder out sein. Für das Marketing sollte es deshalb eine goldene Regel geben: Entscheidend ist, was die Zielgruppe will.

Es macht überhaupt keinen Sinn, jedem Trend zu folgen, wenn die Maßnahmen nicht zur Zielgruppe passen und diese nicht erreichen. Manchmal kann es gerade besser sein, auf Altbewährtes zu setzen. Auch wenn die Marketing-Abteilung noch so modern sein will, darf sie die Kunden nicht aus den Augen verlieren. Denn sie sind die Adressaten.

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