Irrtümer zum Thema Internet-Marketing

Die häufigsten Irrtümer zum Thema Internet-Marketing 

Nachdem sich das Internet innerhalb kurzer Zeit zu einem Medium entwickelt hat, das schon fast selbstverständlich und aus dem Alltag kaum noch wegzudenken ist, hat auch das Internet-Marketing enorm an Bedeutung gewonnen.

Kaum ein Unternehmen kann es sich heute noch leisten, auf eine Präsenz im weltweiten Netz zu verzichten. 

Aber das Internet ist keine Wunderwaffe und kein Allheilmittel und das scheinbar so einfache und kostengünstige Internet-Marketing ist letztlich nur dann tatsächlich effektiv, wenn genauso viel Arbeit und Sorgfalt investiert wird, wie in jede andere Marketingvariante auch. 

Die folgende Übersicht fasst die größten und häufigsten Irrtümer
zum Thema Internet-Marketing zusammen:
 
 

1. Internet-Marketing bedarf keiner großen Investitionen.

Anders als bei Werbung in Zeitungen und Zeitschriften, im Radio oder im Fernsehen, für die vermutlich jeder selbstverständlich Kosten einkalkuliert, glauben viele, ihre Internetgeschäfte kostenfrei betreiben zu können.

Sicherlich ist richtig, dass es im Internet einige Möglichkeiten gibt, um sein Unternehmen kostenfrei oder zumindest kostengünstig zu präsentieren und zu bewerben. Aber effektives Internet-Marketing ist ohne die Investition von Arbeit, Zeit und Geld nicht möglich.

2. Im Internet kann jeder zum erfolgreichen Unternehmer werden.

Viele glauben, dass sie lediglich eine Idee benötigen, um ihr Dasein als erfolgreicher Unternehmer starten zu können. Schließlich ist es dank Baukastensystemen recht einfach, eine Internetseite samt Online-Shop oder Forum einzurichten. Durch eine Internetpräsenz ist aber zunächst einmal nichts anderes als ein Grundgerüst geschaffen.

Im Grunde ist eine Internetseite also mit einem ganz normalen Ladengeschäft vergleichbar, nur eben im virtuellen Raum. Bloß weil ein Unternehmer Räume in guter Lage anmietet und diese ansprechend einrichtet, ist sein Erfolg noch lange nicht garantiert. Erfolg setzt organisierte, zielgerichtete und konsequente Arbeit voraus, durch die Kunden gewonnen und überzeugt werden können. Dies gilt in der realen Welt genauso wie im Internet.

Beim Internetmarketing kommt aber noch hinzu, dass viele die Konkurrenz völlig unterschätzen. Wer ein Ladengeschäft betreibt, hat in aller Regel eine überschaubare Anzahl an Konkurrenten in seiner Straße, seinem Ort oder seinem Umkreis, die vergleichbare Leistungen und Produkte anbieten.

Gibt ein Internetnutzer hingegen einen Suchbegriff ein, wird er unzählige Anbieter und Online-Shops finden, aus denen er sich denjenigen aussuchen kann, der ihn aufgrund von Angebot, Preisen, Service, Seriosität oder auch Bekanntheitsgrad am meisten überzeugt. 

3. Die Internseite muss in den Suchmaschinen ganz vorne stehen.

Sucht ein potenzieller Kunde etwas im Internet, nutzt er dazu in aller Regel eine Suchmaschine. Natürlich wird er sich dann eher mit den Ergebnissen befassen, die auf den ersten Seiten stehen und sich vermutlich nicht durch wirklich alle Suchergebnisseiten klicken.

Aber Tatsache ist auch, dass auf jeder Seite nur eine bestimmte Anzahl an Ergebnissen Platz hat. Es ist also schon von vorneherein ausgeschlossen, dass alle relevanten Internetseiten ganz vorne in den Ergebnislisten untergebracht werden können. Hinzu kommt, dass es ein fataler Fehler wäre, sich rein auf die Platzierung in den Suchmaschinen zu konzentrieren.

Dies liegt daran, dass eine Suchmaschine nur ihren Algorithmus ändern muss und schon landen die Seiten, die gestern noch auf der ersten Seite standen, heute plötzlich irgendwo ganz weit hinten. Effektives Internet-Marketing setzt daher voraus, dass das Unternehmen verschiedene Wege nutzt, um potenzielle Kunden anzusprechen.

Neben Suchmaschinen können dies beispielsweise soziale Netzwerke, Newsletter oder Gastbeiträge und Links auf anderen Seiten sein.
 

4. Eine Internetseite braucht möglichst viele Besucher.

Natürlich ist richtig, dass eine wesentliche Aufgabe des Internet-Marketings darin besteht, die Webseite bekannt zu machen. Schließlich werden nur dann Besucher auf die Seite kommen, wenn sie wissen, dass es diese Seite überhaupt gibt.

Aber die Besucherzahlen alleine sind nicht alles, denn letztlich geht es nicht um Besucher, sondern um Kunden. Auch hier lässt sich wieder der Vergleich mit einem normalen Ladengeschäft ziehen. Kein Unternehmer kann auf Dauer überleben, wenn täglich viele Menschen in seinen Laden kommen, die sich seine Produkte zwar anschauen, aber nicht kaufen.

Beim Internet-Marketing geht es somit auch darum, die richtigen und für das Unternehmen relevanten Besucher zu erreichen.   

5. Lange Texte sind nicht notwendig, denn sie werden ohnehin nicht gelesen.

Sehr viele sind der Meinung, dass das Internet genutzt wird, um sich schnell und kompakt wichtige Informationen zu beschaffen. Dies ist sicherlich nicht falsch, aber eben auch nicht die ganze Wahrheit. Es ist keineswegs so, dass ein Nutzer sofort wieder wegklickt, wenn er auf eine Seite gelangt, die ihn mit langen, ausführlichen Texten begrüßt.

Studien haben gezeigt, dass jemand, der sich für eine bestimmte Leistung oder ein bestimmtes Produkt interessiert, alle wesentlichen Informationen dazu und auch zu dem Unternehmen, das dahinter steht, erfahren möchte. Im Internet ist ein potenzieller Kunde auf Beschreibungen angewiesen, denn er kann das Produkt ja weder sehen noch anfassen oder ausprobieren.

Texte sind somit nicht abschreckend, sondern vielmehr eine Chance, einen Interessenten zu überzeugen. Voraussetzung dafür ist aber, dass die Texte interessant, verständlich und fehlerfrei geschrieben sind.

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