Öffnungsrate des Newsletters verbessern – Infos und Tipps, 1. Teil

Öffnungsrate des Newsletters verbessern – Infos und Tipps, 1. Teil

Um für die Marke oder ihre Produkte zu werben, greifen viele Unternehmen auf Newsletter zurück. Der Haken an dem beliebten Marketinginstrument ist nur, dass es unzählige Unternehmen gibt, die auf diese Weise die Aufmerksamkeit der Empfänger wecken möchten. Soll ein Newsletter erfolgreich sein und Kunden letztlich zu einem Kauf bewegen, müssen deshalb die Rahmenbedingungen passen.

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Öffnungsrate des Newsletters verbessern - Infos und Tipps, 1. Teil

Ein ganz entscheidender Punkt dabei ist, dass der Newsletter geöffnet wird und in seiner Gestaltung so überzeugt, dass dies auch künftig geschieht.

Doch worauf sollten Unternehmen achten, wenn sie Newsletter erstellen und verschicken? Wie gelingt eine gute Öffnungsrate?

In einem zweiteiligen Beitrag haben wir Infos und Tipps zusammengestellt, wie sich die Öffnungsrate des Newsletters verbessern lässt!:

Die Öffnungsrate des Newsletters berechnen

Im Durchschnitt liegen die Öffnungsraten von Newslettern bei rund 25 Prozent. Überaus erfolgreiche Newsletter erzielen eine Öffnungsrate jenseits der 50 Prozent. Ein Unternehmen sollte sich zum Ziel setzen, dass etwa ein Drittel der verschickten Newsletter geöffnet werden. Denn mit dieser Quote gehört es schon zur Gruppe der Besten.

Die Öffnungsrate eines Newsletters wird mit folgender Formel berechnet:

Öffnende Empfänger : (Versandmenge – nicht zugestellte E-Mails) = Wert y

Wert y x 100 = Öffnungsrate in Prozent

Ein Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen verschickt seinen Newsletter an 3.000 Empfänger. 100 E-Mails davon werden nicht zugestellt. Geöffnet wird der Newsletter von 750 Empfängern.

Daraus ergibt sich eine Öffnungsrate von 25,9 Prozent:

750 : (3.000 – 100) = 0,259

0,259 x 100 = 25,9 %

Die Öffnungsrate des Newsletters messen

Schlichte Lösungen im E-Mail-Marketing erfassen nur, ob speziell eingebettete Bilder abgerufen werden. Diese sogenannten Messpixel sind kleine Bildelemente, die für den Empfänger nicht sichtbar in die E-Mail integriert sind. Öffnet der Empfänger die E-Mail und ruft die Bilder ab, führt das Laden der Messpixel dazu, dass die Öffnung verzeichnet wird.

Der Nachteil von dieser Methode ist aber, dass sie Öffnungen nur dann registriert, wenn die Bilder geladen werden.

Hat ein Empfänger die Anzeige von Bildern in seinen E-Mail-Einstellungen unterdrückt, wird nicht erkannt, dass er den Newsletter möglicherweise doch geöffnet hatte. Bessere Lösungen im E-Mail-Marketing berechnen die Öffnungsrate deshalb neben den Messpixeln auch anhand der Klicks auf eingefügte Links.

Aus technischen Gründen wird die Öffnungsrate aber nie ganz genau gemessen. In aller Regel ist die ermittelte Öffnungsrate niedriger als die tatsächliche Öffnungsquote.

Außerdem sollte das Unternehmen bedenken, dass die Öffnungsrate nur eine begrenzte Aussagekraft hat. Denn allein die Öffnungsrate lässt keine Rückschlüsse darauf zu, ob und wie lange sich ein Empfänger mit den Inhalten des Newsletters beschäftigt hat.

Die Öffnungsrate des Newsletters verbessern

Ob ein Empfänger den Newsletter öffnet oder nicht, hängt im Wesentlichen von vier Faktoren ab. Diese sind die Adresse des Absenders, die Betreffzeile, der Vorschau-Text des Newsletters und die Uhrzeit des Versands.

Der Aufbau und die Gestaltung des Newsletters wiederum bestimmen darüber, ob ein Empfänger künftig auch die weiteren Newsletter öffnet.

Die Adresse des Absenders

Im Posteingang des E-Mail-Kontos sieht ein Empfänger anhand der Absenderadresse, von wem eine Nachricht oder ein Newsletter ist. Erscheint dort ein Absender, den der Empfänger nicht kennt oder nicht gleich zuordnen kann, ist gut möglich, dass die E-Mail ungelesen gelöscht wird.

Denn der Empfänger könnte davon ausgehen, dass es sich um unerwünschte Werbung oder Spam handelt.

Sieht der Empfänger hingegen einen bekannten Absender, entsteht das notwendige Vertrauen und die Chance auf eine Öffnung steigt. Schließlich erkennt der Empfänger direkt, wer ihm schreibt und welche Inhalte die E-Mail vermutlich hat.

Das Unternehmen sollte also sicherstellen, dass sein Newsletter einen Absendernamen aufweist, der den Empfängern bekannt und vertraut ist.

Der Betreff des Newsletters

Neben einem vertrauenswürdigen Absender beeinflusst die Betreffzeile maßgeblich, ob die Nachricht geöffnet wird. Denn die Betreffzeile benennt den Grund, weshalb der Empfänger den Newsletter überhaupt öffnen sollte.

Ein nichtssagender Betreff, der keinen plausiblen Grund für die Öffnung kommuniziert, kann zur Folge haben, dass die Nachricht ungelesen im digitalen Papierkorb landet.

Das Unternehmen sollte das Thema aus dem Newsletter auswählen, das für die meisten Empfänger die größte Relevanz hat. Bei diesem Thema kann es sich um ein aktuelles Angebot, ein neues Produkt oder auch eine praktische, serviceorientierte Information handeln, die nicht auf einen Verkauf abzielt.

Vertreibt ein Unternehmen zum Beispiel Camping- und Wanderausrüstung, könnte es auf spannende Reiseziele in einer bestimmten Region oder passend zur Jahreszeit hinweisen und dieses Thema in der Betreffzeile formulieren.

Je besser es gelingt, im Betreff auf den Punkt zu bringen, warum sich das Lesen der Nachricht lohnt, desto größer sind die Chancen, der Empfänger den Newsletter auch wirklich öffnet.

Was beim Betreff darüber hinaus wichtig ist und welche weiteren Faktoren die Öffnungsrate des Newsletters verbessern, schauen wir uns im 2. Teil an.

Mehr Ratgeber, Tipps und Anleitungen:

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Verlagsinhaber Christian Gülcan (Artdefects Media Verlag), Marketing Experte in Onlinemarketing, SEO, SEA, Social Media, Printmedien und Vermarktung von Unternehmen seit 2006. Kooperationspartner zu Werbeagenturen, Medienagenturen und Marketing-Profis. Verleger von Fachpresse in Print und Online verschiedener Branchen und Themengebiete. Gründer & Unternehmer diverser Firmen inkl. Leitung des Vertriebs und externer Tätigkeiten als Head of Marketing. Ferya Gülcan, Founder Internetmedien-Agentur.

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