Online-Marketing für kleines Geld – Infos und Tipps

Online-Marketing für kleines Geld – Infos und Tipps

Das Internet ist eine ideale Plattform, um die eigenen Ideen zu präsentieren und Produkte aller Art anzubieten. Anders als in der realen Welt lässt sich ein virtuelles Ladengeschäft schnell, recht einfach und kostengünstig eröffnen.

Kunden aus aller Welt können den Onlineshop besuchen und müssen dabei weder einen Parkplatz suchen noch die Öffnungszeiten beachten. Auf kleinstem Raum kann ein riesiges Sortiment präsentiert werden.

Zudem kommt der Shopbetreiber mit wenig Personal aus, denn die Kunden übernehmen einen Teil der Arbeit selbst. Dies gilt beispielsweise für die Produktauswahl ebenso wie für den Bezahlvorgang.

Die vereinfachten Bedingungen senken die Kosten und diese Kostenersparnis kann der Shopbetreiber dann wieder an seine Kunden weitergeben.

So einfach wie das alles in der Theorie klingt, ist es in der Praxis aber dann doch wieder nicht. Das Internet ist nämlich ein riesiges Becken, in dem sich sehr viel Konkurrenz tummelt. Selbst die schönste Seite mit den spannendsten Inhalten und den tollsten Produkten ist kein Selbstläufer. Damit sie erfolgreich wird, muss sie erst einmal gefunden werden.

Wenn die Internetpräsenz nicht in den unendlichen Weiten des Internets untergehen, sondern möglichst viele Interessenten und kaufwillige Kunden anlocken soll, führt am Online-Marketing also kein Weg vorbei. Im Unterschied zu großen, namhaften Unternehmen, die ein sattes Werbeetat einsetzen und sich Kreativteams leisten können, die sich ausschließlich um Werbemaßnahmen kümmern, ist das Budget bei Betreibern von kleinen Onlineshops und bei Jungunternehmern aber oft sehr begrenzt.

Wirklich tragisch ist das allerdings nicht unbedingt, denn ein effektives Online-Marketing muss nicht viel kosten. Letztlich kommt es nämlich nicht nur auf das Budget an. Stattdessen ist entscheidend, welche Werbeideen der Shopbetreiber hat und wie er sie umsetzt.

Die folgende Übersicht verrät ein paar Infos und Tipps rund um ein effektives Online-Marketing für kleines Geld:

Tipp 1: Die Internetseite suchmaschinengerecht optimieren

Sobald eine Internetseite online geht, wird die Frage, wie die Seite von möglichst vielen Internetnutzern entdeckt werden soll, zum Thema. Eine optisch ansprechende Seite mit klaren Strukturen, einer übersichtlichen Aufmachung und einem chicen Design ist zwar wichtig.

Dass sich die Nutzer optisch angesprochen fühlen und die Seite gut nutzen können, ist aber erst der zweite Schritt. Zuerst müssen sie überhaupt erst einmal auf die Seite kommen.

Für das Online-Marketing heißt das, dass als erstes überlegt werden muss, über welche Suchmaschinen Nutzer auf die Seite aufmerksam werden. Anschließend sollten die Inhalte der Seite auf die Richtlinien der jeweiligen Suchmaschinen abgestimmt werden. Dadurch ist sichergestellt, dass die Seite in den Ergebnislisten angezeigt wird und dabei möglichst weit vorne landet.

Tipp 2: Kunden zum Verweilen anregen

Haben potenzielle Kunden die Internetseite erst einmal gefunden, ist es hilfreich, wenn sie möglichst lange auf der Seite verweilen und in den Inhalten stöbern. Je mehr Produkte sich ein interessierter Kunde ansieht, desto größer sind die Chancen, dass er einige der Produkte am Ende auch tatsächlich kauft.

Allein schon wegen der Versandkosten lohnt sich aus Sicht vieler Kunden die Bestellung von nur einem Produkt nicht. Deshalb greifen sie dann zu, wenn sie mehrere Artikel in ihrem virtuellen Einkaufswagen ablegen können. Gleichzeitig erwarten die meisten Onlinekäufer eine einfache Bedienbarkeit und eine übersichtliche Gliederung.

Kaum ein Kunde wird einen seriösen und professionellen Händler hinter dem Auftritt vermuten, wenn die Seite wild zusammengebastelt wirkt und wichtige Informationen erst nach langem und umständlichem Suchen ausfindig gemacht werden können. Für das Online-Marketing heißt das, dass die Seite ansprechend, aber gleichzeitig eher einfach aufgebaut sein sollte. Der Kunde muss sofort finden können, wonach er sucht.

Außerdem sollte sichergestellt sein, dass er problemlos Inhalte, die er sich vorher angesehen hatte, wiederfindet. Dass alle wesentlichen Informationen, also beispielsweise die Produktbezeichnungen, die Produkteigenschaften, die Preise, die Lieferzeiten oder die Versandkosten, klar und deutlich dargestellt sein müssen, versteht sich von selbst.

Tipp 3: Einen Blog einbinden und vernetzen

Interessante Artikel mit Hintergrundinformationen, Texte mit Tipps und Tricks oder Berichte über Themen, die zum Angebot des Onlineshops passen, sind nicht nur ein wichtiges Hilfsmittel bei der Suchmaschinenoptimierung.

Stattdessen können sie auch potenzielle Kunden auf die Seite locken. Sucht ein Nutzer nämlich nach bestimmten Inhalten und kommt er als Leser auf die Seite, wird er möglicherweise auch gleich seinen Einkauf hier tätigen, wenn er die passenden Produkte im Shop entdeckt und ihn das Angebot überzeugt.

Damit sich dieser Effekt einstellt, reicht es allerdings nicht aus, die Seite einmal mit Artikeln und Beiträgen zu bestücken. Stattdessen sollten regelmäßig neue Inhalte dazukommen. Hilfreich ist es außerdem, die Leser und Kunden aktiv einzubinden.

Können Nutzer beispielsweise Texte kommentieren oder sich Themen wünschen, werden sie sicher immer wieder kommen. Auch ein Share-Button kann ein sehr wirksames Marketing-Instrument sein. Teilen Nutzer Inhalte oder Produkthinweise mit anderen Nutzern, erhöht sich der Bekanntheitsgrad der Webseite deutlich.

Gleichzeitig kann der Seitenbetreiber die Nutzer, die Inhalte mit anderen geteilt oder Produktempfehlungen ausgesprochen haben, belohnen. Hierfür kann er diesen Nutzern beispielsweise exklusive Produkte, die nicht im regulären Sortiment zu finden sind, Rabatte oder erweiterte Serviceleistungen wie eine kostenfreie Lieferung oder den Kauf auf Rechnung anbieten. Auch Gewinnspiele, bei denen Nutzer das geteilte Produkt gewinnen können, kommen bei vielen Kunden gut an.

Tipp 4: Partner suchen

Die Konkurrenz im Internet ist riesig. Aber nicht alle anderen Seitenbetreiber sind automatisch böse Konkurrenten. Ganz im Gegenteil können sie zu sehr wertvollen und hilfreichen Verbündeten werden.

Viele Unternehmen, Blogger und Betreiber anderer Seiten werden gerne bereit sein, einen Link einzubetten oder einen Gastbeitrag zu veröffentlichen, wenn die Inhalte thematisch passen. Durch diese Form der Zusammenarbeit profitieren beide vom Traffic auf der befreundeten Seite und gleichzeitig von einer kostenfreien Werbemaßnahme für die eigene Internetpräsenz.

Tipp 5: Von der Konkurrenz lernen

Gerade wer noch wenig Erfahrung hat, kann von der Konkurrenz viel lernen. Sieht er sich deren Internetauftritte genau an, kann er vielleicht die eine oder andere Idee für seine Seite übernehmen. Auch kurzfristige Werbeaktionen, langfristig angelegte Werbekampagnen und andere im Rahmen der Gesamtstrategie eingesetzte Werbemittel können wertvolle Impulse liefern.

Dabei kann der Seitenbetreiber aber nicht nur in Erfahrung bringen, wie die Konkurrenz vorgeht, sondern auch wann sie welche Aktionen startet. Interessant kann es außerdem sein, auf mögliche Fehler zu achten und zu analysieren, was einem auf der Seite nicht so gut gefällt oder was einem fehlt. Diese Fehler und Schwachstellen können auf der eigenen Seite vermieden werden.

Tipp 6: Offline-Maßnahmen einsetzen

Das Online-Marketing muss sich nicht nur auf Aktivitäten im Internet beschränken. Um den Internetauftritt zu bewerben, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die wenig kosten und sich dabei in der realen Welt bewegen.

Ein Stoffbeutel mit der Internetadresse beispielsweise, ein Aufkleber auf dem Auto oder die guten, alten Handzettel, die in Supermärkten und an Bushaltestellen ausgehängt werden, können zahlreiche Interessenten auf die Seite locken. Außerdem sollte der Seitenbetreiber die Wirkung von persönlichen Kontakten nicht unterschätzen.

So sollte er in seinem Freundes- und Bekanntenkreis von seiner Internetseite erzählen. Tragen die Freunde und Bekannten die Infos über die Seite dann in ihrem Umfeld weiter, diese Leute anschließend in ihrem Bekanntenkreis und immer so fort, werden die Kreise immer größer und die Anzahl der Besucher wächst kontinuierlich.

Das Online-Marketing sollte also nicht immer nur in die Ferne schauen, sondern im Kleinen anfangen und die direkte Umgebung nicht vergessen.

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