Warum Mobile Marketing zur Pflicht wird

Warum Mobile Marketing zur Pflicht wird

Wie kommt Werbung heutzutage noch beim Kunden an? In den vergangenen Jahren haben sich die Rahmenbedingungen schließlich stark verändert und damit auch zu einem ganz anderen Nutzungsverhalten der Zielgruppen geführt. Das Marketing entwickelt sich zwar stetig weiter und bisher ist es ihm auch gut gelungen, Schritt zu halten.

Warum Mobile Marketing zur Pflicht wird

Trotzdem ist und bleibt wichtig, am Ball zu bleiben und die großen, richtungsweisenden Trends nicht zu verschlafen. Sonst sind die Felle schneller davongeschwommen, als eine neue Kampagne auf den Weg gebracht werden kann.

In diesem Beitrag schauen wir uns an, wie Unternehmen ihr Marketing für die Zukunft aufstellen sollten und warum das Mobile Marketing in diesem Zusammenhang ein riesiges Thema ist.

Wieso das Online-Marketing Verstärkung braucht

Noch im Jahr 2013 stellte Bundeskanzlerin Angela Merkel fest, dass das Internet für viele Menschen nach wie vor Neuland sei. Auch aus heutiger Sicht stimmt es vermutlich, dass Nutzer oft nicht so fit in Sachen Computer und Internet sind, wie es scheint. Doch andererseits ist das weltweite Netz aus dem Alltag längst nicht mehr wegzudenken.

Der erste Werbebanner ging 1994 online. Damals war das tatsächlich eine bahnbrechende Neuerung. Seitdem hat aber nicht nur ein neues Jahrtausend begonnen, sondern auch die Technik hat sich enorm weiterentwickelt. Und diese Entwicklungen machten vor dem Marketing nicht Halt.

Innerhalb kurzer Zeit entstand aus dem klassischen Marketing heraus mit dem Online-Marketing ein neues Feld. Die Werbung eroberte zunehmend das Internet, um auch die Kunden wieder zu erreichen, die auf Werbebriefe, Werbeanzeigen in Zeitungen und Zeitschriften oder Werbespots nicht mehr ansprachen.

Werbebanner, Landingpages und ähnliche Dinge wurden zum wirksamen Instrument, um Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Doch früher oder später nutzt sich auch das beste Instrument ab. Heute sieht sich das Marketing mit Herausforderungen konfrontiert, die das Online-Marketing alleine nicht stemmen kann.

Denn in jüngerer Vergangenheit sitzen potenzielle Kunden nicht mehr nur vor ihrem Computer. Stattdessen greifen sie auf ein mobiles Endgerät zurück, um im Internet zu surfen. Über 80 Prozent der Deutschen nennen inzwischen ein Smartphone ihr Eigen.

Die Online-Werbung in der üblichen Form könnte diese Nutzer zwar im Prinzip auch erreichen. Schließlich surfen sie im gleichen Internet wie Leute, die einen stationären PC verwenden. In der Praxis scheitert die etablierte Online-Werbung aber am fehlenden Komfort.

Mobile Endgeräte sind nämlich wesentlich kompakter als ein klassischer PC-Bildschirm. Zu große Werbebanner und starre Layouts, die sich nicht an das verwendete Endgerät anpassen, lassen selbst die beste Werbekampagne wirkungslos verpuffen.

Die Erfolgsfaktoren vom Mobile Marketing lassen sich also auf eine einfache Erkenntnis herunterbrechen: Die mobile Werbung passt sich dem Nutzungsverhalten der Zielgruppen an. Gleichzeitig sichert sie sich auf diese Weise die Chance, wahrgenommen zu werden.

Warum Mobile Marketing zur Pflicht wird

Das Online-Marketing war, ist und bleibt zweifelsohne wichtig. Doch Online-Werbung alleine genügt eben nicht mehr. Vielmehr müssen Online- und Mobile Marketing zusammenkommen und sich gegenseitig ergänzen. Denn nur so kann die Werbung das ganze Potenzial ausschöpfen, das das Internet bereithält.

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Das mobile Segment ist ein gigantisch großer Markt, dessen Wachstum noch lange nicht abgeschlossen ist. Die Marketingabteilung tut deshalb gut daran, ihre Werbung zu mobilisieren.

Wichtige Maßnahmen an dieser Stelle sind zum Beispiel:

  • App-Store-Optimierung: Apps sind zentrale Elemente im Mobile Marketing, denn sie können Nutzer unabhängig von Ort und Zeit erreichen. Im App-Store braucht eine App aber eine ansprechende, aussagekräftige und informative Detailseite. Andernfalls geht sie in der Masse an verfügbaren Apps unter und wird erst gar nicht heruntergeladen.

  • App-Optimierung: Installiert ein Kunde die Unternehmens-App, erwartet er zum einen, dass sie stabil läuft. Zum anderen soll sie ihm ein angenehmes Erlebnis bieten. Optimierte Inhalte, eine übersichtliche Struktur, einfache Bedienbarkeit und gekonnt platzierte Werbeimpulse per In-App-Werbung sind die Aufgaben fürs Marketing, die es zu lösen gilt.

  • Mobile Commerce: Das mobile Surfen regt auch dazu an, mobil einzukaufen. Wer im Bus, Café oder Park sitzt, kann die Zeit nutzen, um in Online-Shops zu stöbern und Bestellungen aufzugeben. Die Umsätze, die der mobile Markt in Deutschland macht, bewegen sich im zweistelligen Milliardenbereich, Tendenz steigend. Auch hier ist die Marketingabteilung also gefragt.

  • QR-Codes: Kleine, schwarz-weiße Quadrate, in denen allerlei Informationen hinterlegt sind, gibt es mittlerweile auf Produktverpackungen, Werbeplakaten, Visitenkarten und anderen Stellen. Scannt der Nutzer einen QR-Code, landet er auf der dazugehörigen Internetseite und kann die Infos lesen. Vor allem im Bereich der Neukundengewinnung sind QR-Codes ein sehr nützliches Instrument. Denn sie übernehmen gewissermaßen den Erstkontakt.

  • Display-Werbung: Werbeanzeigen aus dem klassischen Online-Marketing können auch ins Mobile Marketing übertragen werden. Voraussetzung ist aber, dass sie für mobile Endgeräte optimiert sind.

Das entscheidende Argument für Mobile Marketing ist, dass es dem Unternehmen dabei hilft, sichtbar zu bleiben und weiterhin wahrgenommen zu werden. Potenzielle Kunden können immer und überall erreicht werden.

Sie müssen nicht zu Hause vor dem Computer sitzen, den Fernseher einschalten oder in einer Zeitung blättern. Es genügt, wenn sie ihr Smartphone in die Hand nehmen. Und genau das tun Smartphone-Besitzer regelmäßig.

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Verlagsinhaber Christian Gülcan (Artdefects Media Verlag), Marketing Experte in Onlinemarketing, SEO, SEA, Social Media, Printmedien und Vermarktung von Unternehmen seit 2006. Kooperationspartner zu Werbeagenturen, Medienagenturen und Marketing-Profis. Verleger von Fachpresse in Print und Online verschiedener Branchen und Themengebiete.

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