Corporate Fashion zur Stärkung der Markenidentität

Corporate Fashion zur Stärkung der Markenidentität

Corporate Fashion ist weit mehr als nur ein Accessoire für die Marke. Gut durchdacht und richtig eingesetzt, kann ein wirkungsvolles Management-Instrument daraus werden, das die Mitarbeitermotivation fördert und die Markenidentität stärkt. Doch wie gelingt der Schritt von Arbeitskleidung mit Werbung zu einer strategischen Lösung? Und wie wählst du Firmenkleidung so aus, dass alle Mitarbeiter richtig ausgestattet sind?

Corporate Fashion zur Stärkung der Markenidentität

Die Wirkung von Corporate Fashion

Ob im Handel, im Handwerk, in der Industrie oder im Dienstleistungssektor: Ein einheitliches Erscheinungsbild weckt Vertrauen, sorgt für Orientierung und schafft Klarheit. Und das sowohl nach außen als auch nach innen.

Aber Corporate Fashion kann auch dazu beitragen, Prozesse zu standardisieren, Vorgänge zu automatisieren und Kosten transparenter zu machen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Firmenkleidung professionell gemanagt wird.

Dabei bietet sich Firmenkleidung nicht nur für Mitarbeiter mit direktem Kundenkontakt an, sondern ist auch für interne Abläufe sinnvoll. Zu den möglichen Einsatzbereichen gehören deshalb zum Beispiel der Service und der Empfang, der Außendienst und der Vertrieb, aber auch die Produktion und die Logistik.

Corporate Fashion unterstützt die Sichtbarkeit der Marke, sorgt für einheitliche Standards, fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl und vermittelt Professionalität.

Die Gestaltung der Corporate Fashion

Corporate Fashion ist weit mehr als nur Kleidung in hübschen Farben, die mit dem Logo der Firma bedruckt oder bestickt ist. Genauso wichtig wie die Optik sind die Materialien, der Schnitt, die Funktionalität und der Tragekomfort.

Die Kleidung muss zur Tätigkeit passen und die Mitarbeiter bei der Ausübung ihrer beruflichen Arbeiten unterstützen. Ein Arbeitsoutfit verfehlt seinen Zweck, wenn es bei der Arbeit behindert. Trotzdem sollte es ein Design haben, das der gewünschten Außenwirkung entspricht.

Ein Qualitätsfaktor und zugleich auch ein Auswahlkriterium ist Nachhaltigkeit. Die Materialien sollten langlebig und zertifiziert sein.

Ein lokaler Hersteller mit transparenten Produktionsbedingungen und kurzen Lieferketten stellt nicht nur Lieferverlässlichkeit sicher, sondern unterstützt auch ein positives Unternehmensimage.

Corporate Fashion für die Mitarbeitermotivation

Eine einheitliche Firmenkleidung entfaltet vor allem auf emotionaler Ebene eine starke Wirkung. Eine moderne und funktionale Corporate Fashion, die zum Unternehmen passt, bewirkt, dass sich die Mitarbeiter sowohl mit ihrer Funktion als auch mit der Organisation identifizieren.

Das hat zur Folge, dass sich die Bindung an den Arbeitgeber stärkt, die Fluktuation sinkt und die interne Kultur gefördert wird. Vor allem in Unternehmen mit dezentralen Strukturen oder hybriden Arbeitsformen sorgt die Corporate Fashion außerdem für eine sichtbare Verbindung.

Allerdings funktioniert Corporate Fashion nur dann, wenn sich die Mitarbeiter darin wohlfühlen. Sie müssen die Firmenkleidung gerne anziehen. Das gelingt, wenn die Mitarbeiter frühzeitig eingebunden werden, zum Beispiel in Form von Umfragen zum Bedarf oder Feedback zum Design.

Je höher die Akzeptanz ist, desto eher verstehen die Mitarbeiter die Arbeitskleidung nicht als Vorgabe, sondern nehmen sie als Wertschätzung wahr.

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Die strategische Rolle von Firmenkleidung

In vielen Unternehmen wird unterschätzt, wie viel strategisches Potenzial in einheitlicher Berufsbekleidung steckt.

Dabei hat Corporate Fashion Einfluss auf verschiedene Bereiche des Managements:

  • Personalführung: Corporate Fashion ist ein wirksames Instrument, um die Identifikation mit der Marke und die Zugehörigkeit zum Unternehmen zu stärken. Gleichzeitig kann sie Wertschätzung und Anerkennung gegenüber den Mitarbeitern ausdrücken.
  • Einkauf: Der Einkauf ist dafür zuständig, Qualitätsstandards zu definieren, die Bestellprozesse zu etablieren und zu steuern, gute Konditionen auszuhandeln und die Lieferanten zu koordinieren.
  • Logistik: Die Logistik kümmert sich um die Lagerhaltung, koordiniert Versand- und Lieferprozesse und veranlasst Nachbestellungen.
  • Marke: Einheitliche Arbeitskleidung erhöht die Sichtbarkeit eines Unternehmens, kommuniziert Einheitlichkeit und ist ein wichtiges Element bei der Umsetzung der Corporate Identity.

Die Beteiligung der verschiedenen Bereiche zeigt, dass es bei der Planung von Arbeitskleidung nicht damit getan ist, zu entscheiden, wohin das Logo in welcher Größe gedruckt werden soll.

Es handelt sich vielmehr um einen mehrstufigen Prozess, bei dem jeder einzelne Schritt eine clevere Planung erfordert.

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Standardvorlagen, die die Farben und das Logo für verschiedene Kleidungsstücke enthalten, ermöglichen dir, Designs schnell und auf die Corporate Identity abgestimmt umzusetzen.

Auf diese Weise verkürzt du Freigabezyklen und senkst die Fehlerquote. Ein zentrales Planungs- und Bestelltool verhindert Engpässe oder Übermengen, wenn die verschiedenen Abteilungen unterschiedliche Bedarfe an Kleidungsstücken haben.

Eine interessante Lösung kann auch ein Portal sein, über das die Abteilungsleiter oder sogar die Mitarbeiter selbst ihre Kleidung bestellen können. Engpässe und Fehlbestellungen lassen sich so vermeiden.

Gleichzeitig signalisiert das Portal dem Personal, dass dir ihr Komfort wichtig ist und du ihnen das Vertrauen schenkst, ihre Ausstattung selbst in die Hand zu nehmen.

Eine Checkliste für die Corporate Fashion

Möchtest du Corporate Fashion als Management-Instrument einsetzen, um die Markenidentität nach innen und nach außen zu stärken, solltest du einen Plan aufstellen.

Dieser sollte folgende Schritte umfassen:

  • Bedarf analysieren: Welche Mitarbeitergruppen sollen mit Arbeitskleidung ausgestattet werden? Welche Kleidungsstücke werden benötigt? Welchen Zweck soll die Kleidung erfüllen?
  • Verantwortlichkeiten bestimmen: Organisiere die Einführung der Corporate Fashion am besten als Projekt und stelle dafür ein Team mit Mitgliedern aus der Personalabteilung, dem Marketing, dem Einkauf und der Logistik zusammen.
  • Designs festlegen: Wähle die Materialien, das Farbkonzept sowie die Größe und die Positionen des Logos für die verschiedenen Kleidungsstücke aus.
  • Beschaffungsprozess vorbereiten: Wähle geeignete Lieferanten aus, erkundige dich nach Mindestmengen und Lieferzeiten, handle Preise aus und lass dir Muster zuschicken.
  • Testphase: Bevor du alle Mitarbeiter ausrüstest, kann es sinnvoll sein, ein Pilotprojekt durchzuführen. Dabei testen einige Mitarbeiter aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen die neue Kleidung. Je nach Feedback kannst du dann in großen Mengen bestellen oder die Kleidung entsprechend anpassen lassen.
  • Lagerung planen: Lässt du die Kleidung ins Unternehmen liefern und lagerst die Reserven hier ein? Oder wird die Kleidung direkt an die Mitarbeiter geschickt?
  • Prozesse prüfen: Hol dir regelmäßig Feedback von deinen Mitarbeitern ein. Wie kommen sie mit der Kleidung zurecht? Was brauchen sie noch? Haben sie Verbesserungsvorschläge? Kontrolliere aber auch die anderen Abläufe. Klappen Nachbestellungen wie geplant?
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Ergebnis:

Corporate Fashion sollte keine reine Marketingmaßnahme, sondern das Ergebnis von durchdachten Unternehmensabläufen sein.

Wird sie strategisch eingesetzt, kann sie die Marke stärken, die Motivation fördern und die Effizienz steigern.

Einen großen Schritt in die richtige Richtung machst du, wenn du einheitliche Berufsbekleidung nicht als Aufgabe des Einkaufs siehst, sondern sie im Zusammenhang mit der Performance und der Kultur des Unternehmens denkst.

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Verlagsinhaber Christian Gülcan (Artdefects Media Verlag), Marketing Experte in Onlinemarketing, SEO, SEA, Social Media, Printmedien und Vermarktung von Unternehmen seit 2006. Kooperationspartner zu Werbeagenturen, Medienagenturen und Marketing-Profis. Verleger von Fachpresse in Print und Online verschiedener Branchen und Themengebiete. Gründer & Unternehmer diverser Firmen inkl. Leitung des Vertriebs und externer Tätigkeiten als Head of Marketing. Ferya Gülcan, Founder Internetmedien-Agentur.

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