5 Elemente für eine erfolgreiche mobile Webseite

5 Elemente für eine erfolgreiche mobile Webseite

Immer mehr User nutzen mobile Endgeräte, um im Internet zu surfen und sich Informationen zu beschaffen. Dabei gilt dies keineswegs nur für unterwegs. Auch auf der Couch, beim Kaffee auf dem Balkon oder beim Fernsehen geht der Griff regelmäßig zu Smartphone oder Tablet.

Die mobile Nutzbarkeit einer Webseite ist somit schon jetzt wichtig und wird in Zukunft wahrscheinlich noch wichtiger werden. Die Zeiten, in denen die Internetnutzung ausschließlich über den Computer im Büro oder am heimischen Schreibtisch ablief, sind vorüber.

Wenn ein Unternehmen Kunden über das Internet ansprechen und online für sein Produktangebot werben möchte, führt zumindest mittelfristig kein Weg an einer mobilen Webseitenversion vorbei. Diese wiederum ist aber nicht nur wichtig, um den Erwartungen der Kunden gerecht zu werden und somit konkurrenzfähig zu bleiben.

Auch mit Blick auf die Auffindbarkeit der Internetseite spielt die mobile Tauglichkeit eine zunehmend große Rolle. Die Suchmaschinen haben schon vor einigen Monaten damit begonnen, die mobile Nutzbarkeit einer Webseite als Rankingfaktor bei Suchanfragen über mobile Endgeräte zu werten.

Möchte ein Unternehmen in Zukunft auch dann in den Suchergebnislisten auftauchen, wenn der Kunde ein mobiles Endgerät verwendet, wird es also nicht darum herumkommen, eine Unternehmenshomepage für die mobile Nutzung bereitzustellen.

 

Die Grundanforderungen an eine mobil nutzbare Internetseite

Eine Internetseite, die sich für die mobile Nutzung eignet, kennzeichnet sich im Wesentlichen dadurch, dass sie

  • ohne Software auskommt, die auf mobilen Endgeräten nicht gängig ist.
  • Texte in einer Größe darstellt, die sich auch ohne Zoom gut und bequem lesen lässt.
  • die Inhalte so anzeigt, dass der Nutzer die Webseite als Ganzes sieht und nicht erst umständlich nach unten oder zur Seite scrollen oder die Zoomfunktion nutzen muss.
  • Hyperlinks mit soviel Abstand zueinander platziert, dass sie bequem angeklickt werden können.

 

Die einfachste und effektivste Möglichkeit, um eine mobile Version der Unternehmenswebseite anzulegen, besteht darin, ein sogenanntes responsive Webdesign zu verwenden.

Hinter einem responsiven Webdesign verbirgt sich ein Design, das sich dynamisch an das benutzte Endgerät anpasst. Die Webseite wird durch die automatische Anpassung immer optimal dargestellt, unabhängig davon, welche Art von Endgerät und welcher Browser gerade zum Einsatz kommen.

Für das Unternehmen ergibt sich daraus der Vorteil, dass es die Inhalte nur an einer Stelle einpflegen und verwalten muss. Dennoch steht eine Webseite bereit, die auf verschiedensten Endgeräten ansprechend aussieht und ohne Einschränkungen funktioniert.

Übrigens: Möchte das Unternehmen prüfen, ob und wie tauglich seine Webseite für die mobile Nutzung ist, kann es einen Online-Test durchführen. Einen solchen Test gibt es beispielsweise hier.

 

5 Elemente für eine erfolgreiche mobile Webseite

Natürlich verursacht es Arbeit, eine aufwändig gestaltete und liebevoll angelegte Webseite erneut zu überarbeiten, um sie auch für die mobile Nutzung zu optimieren. Vor allem Unternehmen, die regional tätig sind oder vor Ort Standorte und Filialen betreiben, können aber gerade von der mobilen Nutzung des Internets profitieren.

Mit vergleichsweise wenig Aufwand lässt sich nämlich eine Brücke zwischen der virtuellen Welt, der Online-Plattform als Informations-, Kontakt- und Werbefläche und der realen Welt schlagen.

 

Neben ansprechenden Inhalten kann dies durch
die folgenden fünf Elemente gelingen:

Handlungsaufforderung:

Wenn die Besucher nicht nur auf der Webseite stöbern, sondern zu einer bestimmten Handlung animiert werden sollen, sollte das Unternehmen eine entsprechend klare Handlungsaufforderung formulieren.

Möchte das Unternehmen beispielsweise erreichen, dass die Besucher das lokale Ladengeschäft aufsuchen, ein Produkt kaufen oder den Newsletter abonnieren, reicht ein zaghafter Hinweis darauf, dass diese Optionen bestehen, nicht aus.

Besser ist eine deutliche Aufforderung wie beispielsweise „Besuchen Sie uns in unserem Geschäft in der x-Straße! Dort sind wir persönlich für Sie da!“

 

Adresse angeben:

Möchte das Unternehmen die Besucher der Webseite zu einem persönlichen Kontakt in der realen Welt animieren, muss es sicherstellen, dass die Besucher das Unternehmen auch kontaktieren können. Das mag banal klingen, wird tatsächlich aber sehr oft vergessen.

Das Unternehmen sollte nicht erwarten, dass die Besucher die Adresse des Ladengeschäftes kennen oder im Impressum nach den Kontaktdaten suchen werden. Stattdessen sollte das Unternehmen die Adresse samt Kontaktdaten gut sichtbar auf jede Seite der mobilen Internetpräsenz einbetten.

 

Karte einbetten:

Integrierte Karten sind ein schönes Feature, das potenziellen Kunden dabei hilft, den Standort zu ermitteln und den Weg ins Ladengeschäft zu finden. Karten in eine mobile Internetseite einzubetten, sollte für einen einigermaßen versierten Webmaster überhaupt kein Problem sein.

Für die Besucher ergibt sich übrigens noch ein netter Zusatznutzen. Viele mobile Endgeräte sind nämlich mit einer Navigationsfunktion ausgestattet. So kann der Nutzer die Karte direkt verwenden, um sich von seinem Endgerät zum Unternehmensstandort navigieren zu lassen.

 

Click-to-Call:

Viele mobile Endgeräte verfügen über die praktische Eigenschaft, dass der Nutzer mit ihnen nicht nur im Internet surfen, sondern auch telefonieren kann. Diese Eigenschaft sollte sich das Unternehmen zunutze machen, indem es potenziellen Kunden die Möglichkeit einer direkten Kontaktaufnahme anbietet.

Hierfür genügt ein Button oder ein Link, der die Telefonfunktion des mobilen Endgeräts aktiviert. Ein solcher Link kann beispielsweise in einer Form wie <a href=„tel:+49 0123 456789“>Jetzt anrufen!</a> aufgebaut sein.

 

Schlanke Formulare:

Nutzer mobiler Endgeräte sind oft erstaunlich fingerfertig, wenn es um das Tippen geht. Trotzdem ist das Unternehmen gut beraten, wenn es seinen Informationsbedarf auf das notwendige Minimum reduziert.

Seitenlange Formulare mit unzähligen Daten zu befüllen, gehört schon dann nicht zu den beliebten Aktivitäten, wenn die Formulare von Hand oder per Tastatur des Desktop-PCs ausgefüllt werden sollen. Am kleinen Bildschirm des mobilen Endgeräts wird die Begeisterung noch geringer sein.

Für eine erste Kontaktaufnahme sollten der Name und die E-Mail-Adresse ausreichen. Bei anderen Formularen sollte das Unternehmen nur die Daten verlangen, die es für die Abwicklung tatsächlich unbedingt braucht.

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Veröffentlicht von

Christian Gülcan - Artdefects Media

Verlagsinhaber (Artdefects Media Verlag), Marketing Experte in Onlinemarketing, SEO, SEA, Social Media, Printmedien und Vermarktung von Unternehmen seit 2006. Kooperationspartner zu Werbeagenturen, Medienagenturen und Marketing-Profis. Verleger von Fachpresse in Print und Online verschiedener Branchen und Themengebiete.

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