5 Gründe für Podcasts als Marketing-Instrument 

5 Gründe für Podcasts als Marketing-Instrument

Podcasts sind Serien aus Audio- oder Videodateien, die über das Internet abgerufen und meist auch abonniert werden können. Sie beschäftigen sich mit den verschiedensten Themen und versorgen den Nutzer mit spannenden Informationen, unterhaltsamen Inhalten oder aktuellen Meldungen.

5 Gründe für Podcasts als Marketing-Instrument

Und das alles in den meisten Fällen völlig kostenlos. Denn finanziert werden Podcasts üblicherweise durch die Anbieter selbst, durch Werbung oder bei öffentlich-rechtlichen Sendern durch den Rundfunkbeitrag.

Ein großer Pluspunkt von Podcasts ist, dass sie immer und überall verfügbar sind. Der Nutzer kann sie über sein Smartphone oder das Tablet genauso abrufen wie über den Computer. Er muss keine festen Sendezeiten beachten und nicht befürchten, dass er eine Folge verpasst.

Vielmehr kann er neben seiner Freizeit die Mittagpause, einen ruhigen Moment im Büro oder auch die Fahrt nach Hause nutzen, muss sich einen Podcast anzuhören.

Und was hat das alles mit Werbeaktivitäten zu tun? Nun, ein Podcast kann zu einem hilfreichen Element innerhalb der Marketing-Strategie werden.

In Zeiten, in denen es klassische Werbemittel wie Annoncen, Werbebriefe, Plakate oder Werbegeschenke immer schwerer haben, Radio- und Fernsehspots das Budget sprengen würden und Werbung über digitale Kanäle zunehmend an ihre Grenzen stößt, kann ein Podcast für eine schöne Abwechslung sorgen.

Vor allem kleinere Unternehmen mit einem überschaubaren Werbeetat können von dieser Form des Marketings profitieren. Warum?

Hier sind fünf Gründe, die für Podcasts als Marketing-Instrument sprechen:

Grund Nr. 1.: Podcasts erreichen potenzielle Kunden.

Inzwischen hört gut jeder fünfte Deutsche Podcasts. Waren es im Jahr 2016 noch 14 Prozent, ist die Anzahl der Nutzer im Jahr 2018 auf 22 Prozent geklettert. Dabei sind die digitalen Shows unter den 14- bis 29-Jährigen genauso beliebt wie unter den Zuhörern in der Altersgruppe zwischen 30 und 49 Jahren.

Bei den 50- bis 64-Jährigen kann sich rund jeder Vierte für Podcasts begeistern. Erst bei den über 65-Jährigen ist kaum ein Interesse vorhanden. Das ergab eine repräsentative Umfrage, die im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt wurde.

Als Endgerät für das Abspielen von Podcasts kommt hauptsächlich das Smartphone zum Einsatz. Und weil das Smartphone aus dem Alltag vieler nicht mehr wegzudenken ist, ist es auch kein großes Wunder, dass Podcasts genauso wie Streaming-Dienste immer beliebter werden.

Für ein Unternehmen, das digitale Radioshows als Marketing-Instrument einsetzen möchte, ist das ein großer Pluspunkt. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass die eigenen Inhalte auf diesem Wege potenzielle Kunden erreichen, ist entsprechend hoch.

Grund Nr. 2: Podcasts bieten einen Mehrwert.

Interessenten, aber auch Bestandskunden haben mitunter Fragen, brauchen eine Beratung oder suchen Anregungen. Für ein Unternehmen ist es aber im Normalfall unmöglich, täglich unzählige Einzelberatungen durchzuführen.

Natürlich gibt es Fälle, die so spezifisch sind, dass eine individuelle Lösung gefunden werden muss. Aber oft ähneln sich die Anliegen. Ein Podcasts eröffnet dem Unternehmen die Möglichkeit, typische Fragestellungen aufzugreifen und informativ aufzubereiten. Auf diese Weise bietet es seinen Zuhörern nicht nur eine konkrete Hilfestellung, sondern schafft gleichzeitig Werbung mit einem echten Mehrwert.

Hinzu kommt, dass Podcasts die Glaubwürdigkeit des Unternehmens erhöhen. Denn Kunden haben dann Vertrauen, wenn sie in einem Unternehmen einen kompetenten und professionellen Partner sehen.

Gibt ein Unternehmen in seinen Podcasts Fachwissen weiter und erlaubt es ein Stück weit einen Blick hinter die Kulissen, etwa indem es Themen rund um die Produktentwicklung präsentiert, schafft es eine Vertrauensbasis.

Grund Nr. 3: Podcasts stärken die Kundenbindung.

Vielleicht werden potenzielle Kunden den Podcast des Unternehmens nicht jede Woche hören. Aber das macht nichts. Denn viele Nutzer, denen die digitale Radioshow gefallen hat, werden wiederkommen. Und je häufiger die Nutzer reinhören, desto mehr festigt sich die Bindung zum Unternehmen.

Doch selbst wenn ein Kunde den Podcast nicht abonniert oder sich nach einer gewissen Zeit wieder abmeldet, bleiben die Inhalte im Gedächtnis haften.

Trifft er dann irgendwo auf ein Produkt des Unternehmens oder ein ähnliches Angebot eines Konkurrenten, wird er sich an die Marke erinnern. Und die Chancen, dass er sich für ein Produkt des Unternehmens entscheidet, stehen gar nicht schlecht. Schließlich kennt er den Anbieter auch vom Podcast.

Grund Nr. 4: Podcasts passen auch in kleine Marketing-Etats.

Viele Werbemaßnahmen sind kostspielig. Ohne Werbung geht es zwar nicht, doch gerade kleinere Unternehmen haben oft eben einfach keinen finanziellen Spielraum für ein sattes Werbebudget. Wenn die Mittel schon begrenzt sind, ist natürlich umso wichtiger, dass die Marketingaktivitäten möglichst wirkungsvoll sind. Podcasts können an dieser Stelle punkten.

Selbstverständlich machen sich Podcasts nicht von selbst. Aber so groß ist der Aufwand nicht – und am Ende macht es mehr Spaß, an einem Podcast zu arbeiten, als irgendwelche Werbeanzeigen zu gestalten.

Klarer Pluspunkt neben der großen Reichweite sind aber die Kosten. Denn viel mehr als ein Mikrofon und ein Hosting braucht es nicht, um loszulegen. Ein solides Mikrofon gibt es schon für knapp 50 Euro.

Ein Podcast-Hosting schlägt mit ungefähr 20 Euro pro Monat zu Buche. Kümmert sich das Unternehmen selbst um die Produktion und die Bearbeitung, bleibt der finanzielle Aufwand also sehr klein.

Grund Nr. 5: Podcasts bringen Unternehmen und Kunden zusammen.

Abonniert ein Kunde den Podcasts, ist das seine bewusste Entscheidung. Ein Faktor, mit dem auch die beste Werbung zu kämpfen hat, nämlich dass sie mitunter einfach nur nervt, fällt damit schon einmal weg.

Denn der Kunde wird nicht ungewollt mit den Inhalten behelligt. Zudem lebt ein Podcast nicht nur von irgendwelchen Werbebotschaften, sondern vielmehr von interessanten und unterhaltsamen Inhalten.

Das Unternehmen kann seinen Podcast aber zusätzlich dazu nutzen, um in direkten Kontakt mit seinen Kunden zu kommen. Beispielsweise, indem es Nutzer einlädt und für die Radioshow interviewt.

Auf diese Weise bekommt es ein direktes Feedback und vielleicht Anregungen für neue Produkte oder sinnvolle Sortimentserweiterungen. Gleichzeitig entsteht mehr Nähe, weil das Unternehmen für potenzielle Kunden greifbar wird. Und nicht zuletzt bringen solche Podcasts dem Unternehmen möglicherweise die eine oder andere Empfehlung ein.

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Verlagsinhaber Christian Gülcan (Artdefects Media Verlag), Marketing Experte in Onlinemarketing, SEO, SEA, Social Media, Printmedien und Vermarktung von Unternehmen seit 2006.
Kooperationspartner zu Werbeagenturen, Medienagenturen und Marketing-Profis. Verleger von Fachpresse in Print und Online verschiedener Branchen und Themengebiete.
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