Eine Content-Marketing-Agentur finden – 6 Schritte

Eine Content-Marketing-Agentur finden – 6 Schritte

Heutzutage muss ein Unternehmen auch im Internet präsent sein. Die eigene Homepage wiederum braucht interessante Inhalte. Denn über diesen sogenannten Content werden neue Kunden angesprochen und Bestandskunden ans Unternehmen gebunden.

Eine Content-Marketing-Agentur finden - 6 Schritte

Außerdem sorgt gelungener Content nicht nur dafür, dass die Unternehmenshomepage eine gute Platzierung in den Suchmaschinen erreicht und so von potenziellen Kunden überhaupt gefunden wird. Vielmehr eröffnet sich auch die Chance, ein Markenimage aufzubauen und stetig zu verbessern.

Allerdings verfügt nicht jedes Unternehmen über die notwendigen Kompetenzen, um selbst hochwertigen Content zu erstellen, der erfolgreich als Marketingmittel eingesetzt werden kann. An dieser Stelle kann eine Agentur die richtige Adresse sein.

Nur ist die Auswahl an Agenturen groß. So gibt es reine Content-Marketing-Agenturen, die sich auf diesen einen Bereich spezialisiert haben. Andere Agenturen hingegen bündeln verschiedene Tätigkeiten, zu denen klassische Werbung, PR, Social Media und SEO-Maßnahmen gehören können.

Die Suche nach dem optimalen Dienstleister kann sich deshalb mitunter recht schwierig gestalten.

Wir erklären in diesem Ratgeber, wie ein Unternehmen vorgehen kann, um in sechs Schritten eine passende Content-Marketing-Agentur zu finden:

  1. Schritt: Die eigenen Werbeformen definieren

Zunächst einmal sollte das Unternehmen klären, welche Arten von Werbung es bereits betreibt. Möglicherweise ist das Unternehmen nämlich schon längst im Content-Marketing aktiv, ohne dass es sich darüber bewusst ist.

Dabei lässt sich Werbung generell in drei große Bereiche einteilen:

Klassische Werbung

Bei klassischer Werbung steht das Produktversprechen im Vordergrund. Ein Produkt wird präsentiert und den Kunden wird vermittelt, was dieses Produkt ausmacht. Insgesamt kann klassische Werbung dazu beitragen, langfristig eine Marke und deren Image aufzubauen. Werbekampagnen in Form von beispielsweise Anzeigen und Spots verfolgen aber eher kurzfristige Ziele.

PR

Public Relations (kurz PR) bezeichnet Werbung, bei der ein Produktversprechen redaktionell kommuniziert wird. Die Kommunikation geht vom Unternehmen aus, wobei das Unternehmen von den Medien abhängig ist.

Denn anders als bei klassischer Werbung bezahlt das Unternehmen bei PR nicht dafür, dass die Inhalte veröffentlicht werden. Aus diesem Grund entscheiden auch die jeweiligen Medien darüber, ob und welche PR-Mitteilungen sie veröffentlichen. Wie klassische Werbung verfolgt PR in erster Linie kurzfristige Ziele.

Content-Marketing  

Das Content-Marketing stellt den Mehrwert für den Kunden in den Mittelpunkt. Es geht nicht um reine Produktversprechen, sondern darum, Lösungen aufzuzeigen und anzubieten.

Das geschieht durch interessante, lehrreiche oder unterhaltsame Inhalte, die Kunden anlocken und zu Handlungen anregen sollen. Im Unterschied zu klassischer Werbung und PR verfolgt das Content-Marketing eher langfristige Ziele.

  1. Schritt: Die internen Kompetenzen prüfen

Nachdem feststeht, in welchen Formen das Unternehmen bereits Werbung betreibt, gilt es als nächstes, die vorhandenen Kompetenzen im Unternehmen zu definieren.

Welche Mitarbeiter kümmern sich um welche Werbeformen? Gibt es Mitarbeiter, die sich mit Content-Marketing auskennen? Welcher Bereich ist noch gar nicht abgedeckt?

Ein Beispiel: Möglicherweise hat das Unternehmen schon einen Blog, der mit guten und hochwertigen Inhalten punktet. Allerdings hapert es an der Vermarktung des Unternehmensblogs.

In diesem Fall ist genug eigene Kompetenz im redaktionellen Bereich vorhanden. Was das Unternehmen braucht, ist eine Agentur, die es bei der Vermarktungsstrategie unterstützt.

  1. Schritt: Die externen Kompetenzen kontrollieren

Der nächste Schritt besteht darin, zu überprüfen, ob und in welchen Bereichen schon externe Dienstleister für das Unternehmen tätig sind. Außerdem sollte das Unternehmen klären, über welche Kompetenzen die engagierten Dienstleister verfügen.

Ein Beispiel: Das Unternehmen hat eine Agentur oder einen freien Mitarbeiter damit beauftragt, sich um die Seiten in den sozialen Medien zu kümmern. Nun soll die Marketing-Palette noch um eine Kundenzeitschrift erweitert werden. Dann braucht das Unternehmen einen Dienstleister, der seine Stärken im klassisch-redaktionellen Bereich hat.

Wichtig ist außerdem, die Kommunikationswege unter die Lupe zu nehmen und eventuell zu bündeln:

  • Welche Mitarbeiter stehen mit welchen externen Dienstleistern in Kontakt?

  • Über welche Kanäle erfolgt die Kommunikation?

  • Wie tauschen sich die eigenen Mitarbeiter untereinander aus?

  • An welchen Stellen kommt es möglicherweise zu Überschneidungen, die überflüssig sind und behoben werden können?

Auf diese Weise kann das Unternehmen ermitteln, wie sich die Stärken verteilen, wo Schwachstellen vorhanden sind und was flüssige Arbeitsprozesse ausbremst.

  1. Schritt: Die Kompetenzen der Agentur bestimmen

Durch die drei vorhergehenden Schritte weiß das Unternehmen, welche internen und externen Kompetenzen vorhanden sind. Gleichzeitig steht fest, wo Lücken bestehen. Und genau diese Lücken soll die Agentur ausfüllen.

Das Unternehmen muss also definieren, in welchen Bereichen die Agentur die notwendige Expertise haben muss. Dadurch kann das Unternehmen zum einen sicherstellen, dass es nach einer Agentur sucht, die auf die Bereiche spezialisiert ist, in denen das Unternehmen Unterstützung braucht.

Zum anderen vermeidet das Unternehmen, dass es Aufgaben an einen Dienstleister vergibt, die eigentlich schon über die internen oder externen Ressourcen abgedeckt sind.

  1. Schritt: Eine Content-Marketing-Agentur auswählen

Nachdem das Unternehmen weiß, wonach es sucht, gilt es, sich einen Überblick zu verschaffen. Welche Agenturen sind auf die Schwerpunkte spezialisiert, die das Unternehmen abdecken möchte? Gibt es einen festen Ansprechpartner, der detailliert über die Kompetenzen und die Arbeitsweise der Agentur informieren kann?

Das Unternehmen hat zwar eine klare Vorstellung davon, was es will und erwartet. Andererseits soll die Agentur gerade in den Bereichen tätig werden, in denen es dem Unternehmen an Kompetenz fehlt.

Wenn die Agentur den Auftrag nicht einfach abnickt, sondern dem Unternehmen einen ganz anderen Weg vorschlägt, spricht dieses Kontra deshalb gerade für eine versierte Agentur.

Sympathie und Vertrauen sind zwei weitere Faktoren, die bei der Auswahl eine große Rolle spielen. Daneben kann die örtliche Nähe ein wichtiges Kriterium sein.

Letztlich kann eine Content-Marketing-Agentur nämlich nur dann einen guten Job machen, wenn sie das Unternehmen, die Mitarbeiter und die Produkte kennt, die Geschichten dahinter versteht und die Unternehmensphilosophie verinnerlicht hat.

  1. Schritt: Die Content-Marketing-Agentur ausprobieren

Ist die Wahl auf eine Agentur gefallen, sollte das Unternehmen für die Testphase mit einem geringen Budget einsteigen. Für die Bezahlung kann es entweder einen Festpreis oder einen Stundensatz vereinbaren.

Ein überschaubares Budget reicht anfangs aus, weil sich ziemlich schnell zeigen wird, ob die Chemie zwischen Unternehmen und Agentur stimmt. Außerdem wird das Unternehmen erkennen, ob die Agentur die Produkte des Unternehmens versteht und wie gut und kreativ sie arbeitet.

Generell sollte eine gute Agentur immer die ganze Bandbreite von Content in Betracht ziehen, neben Texten also zum Beispiel auch Bilder, Videos oder Podcasts.

Eine richtig gute Content-Marketing-Agentur zeichnet sich dadurch aus, dass sie dem Unternehmen die Mittel an die Hand gibt, mit denen das Unternehmen künftig vieles selbst erledigen kann und so gar nicht mehr auf die Unterstützung angewiesen ist.

Allerdings ist das Content-Marketing ein sehr weites Feld. Deshalb werden sich meist neue Aufgabenbereiche auftun.

Fühlt sich das Unternehmen bei der ausgewählten Content-Marketing-Agentur in guten Händen, steht einer längerfristigen Zusammenarbeit nichts im Wege.

Andernfalls muss es eben weitersuchen, bis es den optimalen Partner findet. Angesichts der großen Auswahl sollte das aber früher oder später selbst einem Unternehmen, das eine kleine Nische bedient, gelingen.

Unser Unternehmen (Verlag) bietet übrigens auch Advertorials bzw. Content-Marketing an, siehe:

https://www.artdefects.com

Mehr Ratgeber, Tipps und Anleitungen:

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