5 Tipps fürs Weihnachts-Marketing

5 Tipps fürs Weihnachts-Marketing

Für viele Unternehmen ist die Zeit vor und um Weihnachten die umsatzstärkste Zeit. Bei Kunden sitzt der Geldbeutel lockerer und auf der Suche nach schönen Dingen, mit denen sie sich selbst oder ihren Lieben eine Freude machen können, sind sie durchaus bereit, Geld auszugeben.

Marketing Weihnachten

Gut 450 Euro investiert der Deutsche im Durchschnitt in Weihnachtsgeschenke. Auf der anderen Seite können auch Unternehmen die Weihnachtszeit nutzen, um ihren Kunden etwas zurückzugeben und sich für die Unterstützung im vergangenen Jahr zu bedanken.

Weihnachten ist also eine optimale Gelegenheit, um Umsatz zu machen, neue Kunden zu gewinnen und die Kundenbindung zu steigern. Bleibt aber die Frage nach dem Wie. Schließlich ist gerade im Weihnachtsgeschäft die Konkurrenz sehr groß.

Hier sind fünf Tipps fürs Weihnachts-Marketing!:

 

Tipp Nr. 1: Weihnachtliche Stimmung auf der Webseite

Ob Tannenbäume, Schlitten und Rentiere, Nikoläuse, Engel, Sterne, Kerzen oder Schneekristalle: Bestimmte Symbole gehören zu Weihnachten unbedingt dazu. Und so wie der Kunde im Laden vor Ort weihnachtliche Deko sieht und Weihnachtslieder hört, sollte er auch im Online-Shop auf weihnachtliche Atmosphäre stoßen.

Das Unternehmen sollte seine Internetseite also festlich gestalten. Dazu kann es das Design ändern, Sonderseiten zum Fest erstellen oder Inhalte einfügen, die sich mit dem Thema beschäftigen. Ergänzt das Unternehmen seine weihnachtlichen Produktangebote beispielsweise durch Bastelanleitungen, Rezepte, Tipps oder spannende und wissenswerte Infos zum Fest, bietet es seinen Kunden einen echten Mehrwert.

Wichtig ist aber, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen. Schon im September möchten die wenigsten Kunden mit Weihnachtsthemen konfrontiert werden. Eine Woche vor dem Fest hingegen ist es zu spät, denn dann sind die meisten Vorbereitungen und Einkäufe schon erledigt.

Auch nach Weihnachten und dem Jahreswechsel sollte das Unternehmen seine Webseite dann wieder umstellen. Denn es wirkt nicht sehr professionell, wenn dem Kunden Mitte Februar noch immer ein Tannenbaum im Online-Shop entgegenblinkt.

 

Tipp Nr. 2: Optimieren für mobile Endgeräte

Aktuelle Umfragen und Studien zeigen, dass fast die Hälfte aller Kunden das Smartphone für die Suche nach Angeboten nutzt. Umso wichtiger ist deshalb, dass der Internetauftritt des Unternehmens für mobile Endgeräte optimiert ist. Können potenzielle Kunden die Webseite mit dem Smartphone oder Tablet gar nicht aufrufen oder nur eingeschränkt nutzen, geht dem Unternehmen möglicherweise viel Umsatz verloren.

Denn ein Kunde wird sich eher selten zu Hause noch einmal an den Rechner setzen. Stattdessen wird er sich eine verfügbare Alternative suchen und seine Einkäufe eben dort erledigen.

 

Tipp Nr. 3: Festliche Angebote

Rund um die Weihnachtszeit gibt es überall Sonderangebote, Rabatte und spezielle Verkaufsaktionen. Und das hat auch einen guten Grund. Denn auf der Suche nach den perfekten Weihnachtsgeschenken sind die meisten Kunden empfänglicher für Anreize und Werbung. Andererseits ist das Angebot in dieser Zeit gewaltig. Und im Zeitalter der digitalen Medien ist es für Kunden ein Kinderspiel, herauszufinden, welches Unternehmen das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Wichtig ist deshalb zum einen, dass sich das Unternehmen etwas einfallen lässt, durch das es sich von der Konkurrenz abhebt. Ein Produkt, das es in fast identischer Form und zum annähernd gleichen Preis auch bei zig anderen Händlern gibt, wird kaum einen Kunden vom Hocker reißen. Zum anderen gilt es, das richtige Maß an Präsenz zu finden.

Natürlich ist wichtig, dass das Unternehmen seine Weihnachtsangebote flächendeckend über die Homepage, die sozialen Netzwerke, das E-Mail-Marketing und andere Werbeplattformen streut. Aber der Kunde darf nicht von den ständigen Werbeeinblendungen erschlagen werden. Denn sonst ist er früher oder später genervt und schaut nicht mehr hin.

 

Tipp Nr. 4: Wettbewerbe und Preisausschreiben

Gerade zu Weihnachten sind Wettbewerbe und Preisausschreiben eine wirksame Werbestrategie. Denn die Kunden werden dazu angeregt, aktiv mitzumachen. Ruft ein Unternehmen beispielsweise dazu auf, Geschenktipps oder schöne Fotos und Schnappschüsse mit weihnachtlichen Motiven einzureichen, schafft es nebenbei einen Mehrwert für alle anderen Kunden. Sie können sich davon nämlich inspirieren lassen.

Das Unternehmen wiederum kann analysieren, was bei Kunden gefragt ist und gut ankommt. Diese Erkenntnisse können in Produktentwicklungen und die Ausrichtung des Sortiments fließen. Läuft der Wettbewerb auch über die sozialen Medien, können Nutzer die Inhalte teilen. Das erhöht die Reichweite zusätzlich.

Winken attraktive Preise, nutzen viele Kunden die Chance, mitzumachen und vielleicht zu den glücklichen Gewinnern zu gehören. Stolz einen echten Hauptgewinn im Bekanntenkreis zu präsentieren, macht schließlich weit mehr Spaß, als nur ein nettes Werbegeschenk mitzunehmen.

Gleichzeitig bleibt die Werbewirkung erhalten. Denn der Kunde verwendet seinen Gewinn ja über die Weihnachtszeit hinaus. Und das Unternehmen kann die gesammelten Daten für weitere Werbemaßnahmen verwerten. Das Okay des Kunden natürlich vorausgesetzt.

 

Tipp Nr. 5: Weihnachtskarten und -geschenke

Klar gibt es zu Weihnachten schöne Grüße und nette Worte von allen Seiten. Und auf den Schreibtischen in Büros und unterm Tannenbaum stapeln sich die Päckchen mit den Geschenken. So manches Unternehmen verzichtet deshalb bewusst darauf, zu dieser Zeit Aufmerksamkeiten zu verschicken.

Um aus der Masse hervorzustechen, wird stattdessen lieber ein Zeitpunkt im Jahresverlauf gewählt, an dem Kunden und Geschäftspartner nicht mit solcher Post rechnen. Diese Strategie ist natürlich nicht falsch. Denn dem Unternehmen ist so viel Aufmerksamkeit gewiss.

Aber: Viele Kunden und Geschäftspartner erwarten Weihnachtspost. Und sie registrieren es sehr wohl, wenn ein Unternehmen, bei dem sie regelmäßig kaufen oder mit dem sie schon lange zusammenarbeiten, kein schönes Fest wünscht und keinen Dank für das vergangene Jahr ausspricht. Sie vermissen die Anerkennung und die Wertschätzung.

Deshalb sollte das Unternehmen zumindest einen kleinen, kurzen Weihnachtsgruß verschicken. So findet das vergangene Jahr einen schönen Ausklang. Und eine besondere Geste, die Aufmerksamkeit erregt, kann es immer noch nachlegen. Zum Jahrestag der Zusammenarbeit oder kurz vor dem Beginn der Urlaubszeit, zum Beispiel.

Mehr Ratgeber, Tipps und Anleitungen:

Thema: 5 Tipps fürs Weihnachts-Marketing

Teilen:

Veröffentlicht von

Christian Gülcan - Artdefects Media

Verlagsinhaber (Artdefects Media Verlag), Marketing Experte in Onlinemarketing, SEO, SEA, Social Media, Printmedien und Vermarktung von Unternehmen seit 2006. Kooperationspartner zu Werbeagenturen, Medienagenturen und Marketing-Profis. Verleger von Fachpresse in Print und Online verschiedener Branchen und Themengebiete.

Kommentar verfassen