Tipps & Tricks für ein optimales Ladenlokal

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5 Tipps für Ihr neues Ladenlokal 

Der eigene Laden ist für viele Gründer noch immer ein großer Traum, der gut durchdacht werden sollte. Wenn der erste Schritt gewagt, der Mietvertrag unterschrieben und das eigene Ladenlokal an der perfekten Stelle bezogen ist, kann es ja eigentlich richtig losgehen.

Tipps & Tricks für ein optimales Ladenlokal

Aber bevor es so richtig losgeht, gibt es natürlich noch einige Punkte zu beachten:

Wie richten Sie Ihren Laden ein? Wie nutzen Sie Ihr Schaufenster effizient? Und wie bekommen Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden mit der optimalen Außen- und Innendarstellung?

Die Möglichkeiten am POS (Point of Sale) sind wirklich endlos – da können Sie kreativ werden und Ihre Laufkundschaft auf ganz besondere Weise von Ihren Produkten oder Ihrer Dienstleistung überzeugen. Neben dem ganz klassischen Marketing und dem kreativen Online Marketing sollten Sie daher das Marketing am POS nicht vernachlässigen. Wir haben Ihnen 5 essentielle Tipps und Anregungen zusammengestellt, mit denen Sie Ihre Laufkundschaft schnell überzeugen können.

 

  1. Das aufmerksamkeitsstarke Schaufenster

Das sogenannte „Window Shopping“ hat auch heute noch eine wichtige Bedeutung für Kunden. Das gemütliche Schlendern durch die Stadt mit Blick auf die spannenden Schaufenster ist für Viele ein Erlebnis. Besonders dann, wenn die Schaufenster kreativ sind und es etwas zu entdecken gibt.

Die Laufkundschaft sieht häufig das Schaufenster als erstes und entscheidet, nach einem kritischen Blick auf die Angebote, die Preise und auf die Gestaltung, ob sie den Laden betritt. Eine schöne und kreative Dekoration des Schaufensters, die sich von der Konkurrenz abhebt, ist daher essentiell.

Damit auch Ihr Schaufenster die Laufkundschaft in den Bann ziehen kann, sollten Sie Ihre Zielgruppe in den Mittelpunkt stellen.

Welches Publikum möchten Sie ansprechen? 

 Eine junge Zielgruppe ist sehr trendorientiert – mit einer emotionalen Gestaltung können Sie diese Zielgruppe schnell erreichen. Licht, moderne Deko und interessante Produkte spricht die Zielgruppe an. Richtet sich Ihr Ladenlokal eher an ein älteres Publikum, sollten Sie eine zurückhaltende Gestaltungsweise mit vielen Informationen über die Produkte einsetzen.

Stellen Sie sich die Frage, mit welchen Maßnahmen Sie die Kundschaft am besten in Ihr Lokal locken können. Vielleicht eignen sich günstige Preise? Attraktive Angebote? Oder hochwertige und sehr exklusive Produkte?

Mit Dekorationen passend zu Ihrem Unternehmen finden Sie schnell Ihren eigenen Stil, mit dem Sie Ihre Zielgruppe bestimmt überzeugen können. Seien Sie kreativ und scheuen Sie sich nicht, auch mal neue Dinge auszuprobieren.

Denn: Der Wechsel macht’s!

Nichts ist so langweilig, wie ein immer gleiches Schaufenster. Berücksichtigen Sie aktuelle Trends in der Einrichtung und orientieren Sie sich an der Jahreszeit. Die Gestaltungsmöglichkeiten Ihres Schaufensters sind wirklich endlos!

Aber: Beim Schaufenster ist eines ganz wichtig – Qualität geht vor Quantität. Das Schaufenster sollte übersichtlich und geordnet wirken. Zu viel Deko oder zu viele Produkte wirken schnell unordentlich, überladen und chaotisch.

Weitere No Gos der Schaufenstergestaltung:

  1. Dreckige Scheiben
  2. Verstaubte Waren
  3. Veraltete Auslagen und falsche Preise
  4. Waren, die nicht mehr vorrätig sind

 

  1. Die optimale Einrichtung

Der erste Eindruck zählt – auch beim Ladenlokal. Die Einrichtung und Raumgestaltung wird daher als Herz des Ladenlokals bezeichnet. Für viele Kunden spielt eine ordentliche und passende Einrichtung eine wichtige Rolle. Die Einrichtung kann darüber entscheiden, ob ein Kunde seinen Weg in Ihren Laden findet und dort gerne einkauft.

Es ist nicht immer einfach, die richtige Einrichtung zu finden, aber mit Kreativität können auch Sie Ihrem Ladenlokal einen ganz einzigartigen Charakter mit Charme verleihen. Dabei ist es wichtig, dass Sie Ihre Zielgruppe definieren und kennenlernen.

In einem umfänglichen Marketing Konzept haben Sie das ja bereits erledigt. Wenn Sie Ihre Zielgruppe kennen, über Ihre Bedürfnisse, Wünsche und Abneigungen Bescheid wissen, ist das mit der Inneneinrichtung gar nicht mehr schwer.

Eröffnen Sie z.B. ein Café, erwarten Ihre Kunden von der Inneneinrichtung wahrscheinlich gemütliche Sitzgelegenheiten, eine heimische Atmosphäre und viel Platz zum Entspannen. Eröffnen Sie hingegen einen modernen Laden, in dem es Kunst und Dekorationen zu kaufen gibt, sollte die Einrichtung passend zum Sortiment geradlinig und gut beleuchtet sein. Verkaufen Sie Bekleidung, sind natürlich Umkleidekabinen wichtig.

Machen Sie sich im Vorfeld Gedanken, welches Image Sie mit Ihrem Laden ausstrahlen wollen. Dann können Sie sich auf die Suche nach den passenden Einrichtungsgegenständen machen.

Je nach Budget können Sie sich natürlich auf hochwertige Möbelläden verlassen oder sich auch gebrauchte Ladeneinrichtungen ansehen. Etwas Passendes werden Sie ganz sicher finden!

Tipp: Mit einer individuellen und persönlichen Einrichtung können Sie schnell gewinnen. Besonders kleine Läden setzen sich durch Individualität von den großen Ketten und Franchisegebern ab.

 

Die Einrichtungs-Basics

Die Einrichtung variiert natürlich je nach Branche. Informieren Sie sich daher vorher über wichtige Stücke, die Sie unbedingt benötigen, damit Ihr Laden optimal funktioniert.

Ein paar Basics dürfen aber in (fast) keinem Laden fehlen:

  1. Das Kassensystem und ein prominent platzierter Verkaufstresen
  2. Regale und weitere Verkaufsflächen für Ihre Waren
  3. Die optimale Raumbeleuchtung
  4. Stau- und Lagerraum für die Waren

 

  1. Die informativen Beschriftungen

So gut wie kein Laden ohne mindestens eine Beschriftung – eine attraktive Schaufensterbeschriftung oder Informationen an der Eingangstür sind richtige Hingucker und Must-Haves für Restaurants, Modegeschäfte und andere Ladenlokale.

Mit einer Außenbeschriftung informieren Sie in erster Linie Ihre Kunden über Ihren Laden, über Ihre Angebote und die Öffnungszeiten.

Damit Ihre Außenbeschriftung ein Blickfang wird,
gibt es einige Punkte zu beachten:

Die Lesbarkeit ist essentiell. Auch aus der Ferne sollte zumindest der Name Ihres Ladens lesbar sein. Auf viele verschiedenen Schriftarten, Farben und Textblöcke sollten Sie verzichten. Zu viel wirkt häufig einfach chaotisch.

Überlegen Sie sich, an welcher Stelle Sie die Beschriftung anbringen wollen. Klebefolien, die Sie von außen anbringen, sollten unbedingt wind- und wetterfest sein. Möchten Sie die Folie lieber innen anbringen, sollte die Gestaltung spiegelverkehrt sein, damit sie auch lesbar sind. Der Vorteil an Beschriftungen von innen: sie sind vor Wind, Wetter und Vandalismus geschützt!

Dann geht es zur Gestaltung – bei der Beschriftung mit klebbaren Folien sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Möchten Sie einfach nur einen einfachen Schriftzug, Ihren Namen, Ihr Logo oder ein paar Informationen auf die Scheibe bringen? Überlegen Sie sich ein paar Designs, die zur Identität Ihrer Firma passen und erstellen Sie Entwürfe, die Sie an den Drucker weitergeben.

 

  1. Kreatives Marketing am POS mit Flyern und Prospekten

Auch das direkte Marketing am Point of Sale sollten Sie natürlich nicht vernachlässigen. Sie haben viele verschiedene Möglichkeiten, das Marketing kreativ und individuell zu gestalten.

Insbesondere die Printwerbung kann am Point of Sale noch eine wichtige Bedeutung haben. Plakate, Kataloge und Flyer können Ihren Kunden viele verschiedene Informationen bieten, Ihre Produkte erklären und auf Angebote aufmerksam machen. Je nach Laden und Produkt haben Sie verschiedene Möglichkeiten.

Bei greifbaren Produkten wie Kleidung, Kunst, Dekorationen oder im Café eignen sich Flyer oder Prospekte. Erzählen Sie eine Geschichte und informieren Sie Ihre Kunden über die Produkte. Auch Angebote können Sie optimal in einem Flyer präsentieren.

Wichtig ist natürlich die optimale Gestaltung. Zwar können Grafik Agenturen Sie bei der Gestaltung unterstützen, aber einfache Flyer können Sie auch selbst erstellen. Weniger ist auch hierbei oft mehr. Ihre Flyer sollten nicht zu bunt oder zu textlastig sein. Lassen Sie Bilder und kurze Infotexte sprechen.

Die Flyer können Sie auf dem Tresen platzieren – oder Sie nutzen Flyer- und Prospektständer, die Sie prominent in Ihrem Ladenlokal präsentieren können.

 

  1. Gewinnen Sie Laufkundschaft mit Kundenstoppern

In der Außenwerbung gibt es ein ganz wichtiges und effektives Element: Kundenstopper.

Dabei handelt es sich um Aufsteller, die oft beidseitig benutzbar sind und effektiv Laufkundschaft auf das eigene Sortiment, Angebote oder die Speisekarte aufmerksam machen. Bei vielen Gründern oder Ladenbesitzern werden die Kundenstopper vernachlässigt, aber sie stecken voller Vorteile.

Kundenstopper sind hochwertig, einfach in der Anwendung, preisgünstig und aufmerksamkeitsstark. Mit ein paar einfachen Handgriffen können Sie die Werbematerialien schnell austauschen und stetig neue Poster in Ihrem Kundenstopper zeigen.

Präsentieren Sie Ihr Ladenlokal auf ganz kreative und individuelle Weise. Sie können mit Postern oder Speisekarten zusätzliche Werbemaßnahmen genau am Point of Sale durchführen und die Laufkundschaft auf Ihr Sortiment und Angebot aufmerksam machen.

Vor dem Kauf eines Kundenstoppers sollten Sie sich natürlich Gedanken darüber machen, welche Art von Kundenstopper Sie einsetzen möchten. Die Auswahl an Kundenstoppern ist riesig und vielfältig.

Egal ob Sie z.B. einen großen und standfesten Kundenstopper mit Wassertank, der Diebstahlsicher ist, auswählen oder eher einen kleinen Kundenstopper aus Aluminium, den Sie auch in Ihrem Ladenlokal aufstellen können. Wichtig ist, dass Sie einen Kundenstopper auswählen, der perfekt auf Ihre Bedürfnisse und in Ihr Budget passt!

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Verlagsinhaber Christian Gülcan (Artdefects Media Verlag), Marketing Experte in Onlinemarketing, SEO, SEA, Social Media, Printmedien und Vermarktung von Unternehmen seit 2006. Kooperationspartner zu Werbeagenturen, Medienagenturen und Marketing-Profis. Verleger von Fachpresse in Print und Online verschiedener Branchen und Themengebiete.

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