5 aktuelle Trends für Unternehmen

5 aktuelle Trends für Unternehmen

Vor allem seit Beginn der Corona-Pandemie hat sich die Marktsituation sehr verändert. Was früher fast schon ein Selbstläufer war, ist für die Zielgruppe heute kaum noch interessant. Andersherum verzeichneten einige Produkte und Dienstleistungen eine Nachfrage, mit der so wohl niemand gerechnet hätte.

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5 aktuelle Trends für Unternehmen

Viele Unternehmen mussten erkennen, dass ihre bisherigen Strategien nicht mehr die gewünschten Erfolge einbringen. Selbst echte Traditionsunternehmen mussten lernen, dass an der Online-Welt kein Weg vorbeiführt.

Gleichzeitig zeigten die Lockdowns, wie wichtig der persönliche Austausch mit Kunden und der direkte Kontakt unter- und miteinander ist.

Die Ansichten und die Bedürfnisse haben sich verändert. Das gilt für die Zielgruppen genauso wie für die Unternehmen. Die Bereitschaft, sich anzupassen und neue Wege zu beschreiten, ist das Motto der Stunde. Doch wohin geht die Entwicklung? Worauf wird es künftig ankommen?

Hier sind fünf aktuelle Trends für Unternehmen!:

  1. Home-Office

Spätestens seit Corona hatten viele Unternehmen keine andere Wahl, als ihre Mitarbeiter im Home-Office zu beschäftigen. Davor war das Arbeiten von Zuhause aus eher ein Zusatz-Modell, mit dem sich Unternehmen oft nicht so richtig anfreunden konnten.

Und der Anfang gestaltete sich mitunter recht holprig, weil die technischen Infrastrukturen fehlten. Doch inzwischen hat sich das Home-Office etabliert und ist in etlichen Unternehmen längst Normalität.

Mitarbeiter über Online-Meetings zu führen, bringt Vorteile mit sich, denen aber natürlich auch Nachteile gegenüberstehen. Trotzdem werden Online-Meetings als Arbeitsinstrument bestehen bleiben.

Gleichzeitig machen die Technologien stetig Fortschritte. Ein Trend dabei ist die sogenannte Virtual Reality. Dafür erhalten die Nutzer eine Datenbrille, durch die sie nur das sehen und hören, was im virtuellen Raum geschieht.

Ein zweiter Trend nennt sich Augmented Reality. Hier werden digitale Inhalte auf eine Datenbrille übertragen oder scheinen als Hologramm im Zimmer.

  1. Charakter

Unternehmen brauchen eine Persönlichkeit, die sich in eigenen Werten, einem unverkennbaren Stil und einer individuellen Haltung widerspiegelt. Kunden kaufen nicht einfach nur irgendwelche Produkte.

Sie kaufen, weil sie von dem Unternehmen überzeugt sind, das hinter den Produkten steht. Doch das setzt voraus, dass es sich nicht einfach nur um irgendein x-beliebiges Unternehmen ohne Gesicht und Charakter handelt.

Dabei geht der Trend weg von perfekten, aalglatten Persönlichkeiten hin zu markanten, kreativen Charakteren. Ein Unternehmen darf Ecken und Kanten haben, solange die Professionalität gewahrt ist.

Originelle Kommunikation, ungewöhnliche Angebote und mutige Designs sind Faktoren, die die Zielgruppen erreichen.

  1. Einfachheit

Nach etlichen Monaten der Pandemie, die den Alltag vieler Menschen gehörig auf den Kopf gestellt hat, findet eine Rückbesinnung auf die einfachen Dinge des Lebens statt. Das Normale und Alltägliche, was vorher selbstverständlich war, wird wieder geschätzt.

Diesen Trend greifen auch viele Unternehmen auf. Sie setzen auf Produkte, die das Zuhause gemütlich machen, auf Gegenstände, die schlicht und unkompliziert sind, oder auf Kampagnen mit Szenen aus dem normalen, einfachen Alltagsleben.

Das Thema Achtsamkeit ist keine neue Idee, sondern wird zum Beispiel im Zen-Buddhismus schon seit jeher praktiziert. Nun schwappt das Thema auf die Unternehmen über.

Das Angebot, die Nutzung der Produkte, die Kommunikation, die Kaufabwicklung und nicht zuletzt das Design spiegeln Unkompliziertheit wider und konzentrieren sich auf das Wesentliche.

  1. Umweltbewusstsein

Das Bewusstsein für die Umwelt und den Klimawandel ist strenggenommen kein Trend, sondern eine Unumgänglichkeit. Jeder sollte seinen Beitrag leisten und versuchen, sein Verhalten zu ändern. Gerade Unternehmen können an dieser Stelle aber eine wichtige Vorbildfunktion einnehmen.

Dabei gibt es unzählige Möglichkeiten, wie Nachhaltigkeit und ein umweltbewusstes Verhalten umgesetzt werden können.

Ein CO2-Ausgleich bei der Produktion, Online-Meetings statt Dienstreisen, regionale Produkte in der Kantine, Fahrkarten für den öffentlichen Nahverkehr oder Fahrräder anstelle von Firmenwagen oder ein QR-Code auf dem Smartphone als Ersatz für eine klassische Visitenkarte sind nur ein paar Beispiele.

Natürlich hat Nachhaltigkeit ihren Preis und viele Unternehmen müssen ihre Strukturen umstellen. Doch Kunden zeigen sich bereit, mehr zu bezahlen, wenn sie hochwertige Produkte mit einem guten Gewissen nutzen können.

  1. 3D

In einigen Unternehmen stehen bereits 3D-Drucker und werden für allerlei Dinge eingesetzt. Die Palette reicht von 3D-Drucken bestimmter Produkte über kleinere Ersatzteile bis hin zu Mustern im Miniformat.

Sogar Figuren von Ansprechpartnern werden dreidimensional gedruckt und an wichtige Kunden verschickt, um die Kommunikation im digitalen Zeitalter buchstäblich greifbarer zu machen.

Die Medizin erforscht 3D-Drucke, zum Beispiel mit Blick auf Transplantationen. Für manche Unternehmen gehört der 3D-Drucker schon zum festen Repertoire, andere Unternehmen sind noch in einer experimentellen Phase. Doch so oder so ist 3D ein großer Trend, der neue Möglichkeiten eröffnet und sich stetig ausweiten wird.

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Verlagsinhaber Christian Gülcan (Artdefects Media Verlag), Marketing Experte in Onlinemarketing, SEO, SEA, Social Media, Printmedien und Vermarktung von Unternehmen seit 2006. Kooperationspartner zu Werbeagenturen, Medienagenturen und Marketing-Profis. Verleger von Fachpresse in Print und Online verschiedener Branchen und Themengebiete.

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