Tipps für einen erfolgreichen Messeauftritt

Gute Tipps für einen erfolgreichen Messeauftritt 

Eine Messe bietet sich hervorragend dazu an, um sein Unternehmen und dessen Leistungen vorzustellen, für sich zu werben, neue Interessenten anzusprechen und Kontakte zu knüpfen.

Andererseits verursacht ein Messeauftritt üblicherweise einen recht großen Planungs-, Arbeits- und Kostenaufwand, so dass im Vorfeld gut überlegt werden sollte, ob sich ein Messeauftritt als Maßnahme für die Firmenwerbung und -vermarktung überhaupt rechnet.

Für viele Produkte und Dienstleistungen gibt es Marketingkanäle, die letztlich effektiver und vor allem kostengünstiger sind als eine Messe. Zudem ist eine Messe nicht für jedes Unternehmen und jedes Firmenkonzept eine geeignete Plattform. Stellt sich jedoch heraus, dass ein Messeauftritt durchaus Potenzial bietet und eine Messe eine ideale Möglichkeit sein kann, um das eigene Unternehmen vorzustellen und zu bewerben, sollten bei der Planung und Durchführung einige Punkte beachtet werden.

Für einen erfolgreichen Messeauftritt reicht es nicht aus, einfach nur mit einen Stand vertreten zu sein. Meist sind es gerade die kleinen Details, die letztlich darüber entscheiden, wie positiv die Bilanz des Messeauftritts tatsächlich ausfällt.

Worauf es nun aber ankommt sowie einige gute Tipps für einen erfolgreichen Messeauftritt verrät die folgende Übersicht:

Tipp 1: Einen ansprechenden Stand gestalten, der das Interesse der Besucher weckt.

Wie gut ein Messestand besucht wird, hängt natürlich immer auch ein wenig von seinem Standort, den vorgestellten Produkten oder Dienstleistungen und der Anzahl der Messebesucher ab. Aber dennoch ist eines der wesentlichen Ziele, möglichst viele potenzielle Kunden anzusprechen und an den Stand zu locken. Generell ist es so, dass vorbeiströmende Besucher eher an einem gut gefüllten Stand stehen bleiben, denn größere Menschenansammlungen erwecken den Eindruck, dass es etwas Interessantes zu sehen gibt.

Allerdings reicht es nicht aus, nur möglichst viele Besucher zum Stehenbleiben zu bewegen. Entscheidender ist, das Interesse der Besucher zu wecken, die potenzielle Kunden sind, also diejenigen, die zur Zielgruppe gehören, sich tatsächlich für das Produkt interessieren und es im günstigsten Fall auch kaufen. Nun stellt sich aber natürlich die Frage, wie solche Besucher auf den Stand aufmerksam gemacht werden können.

Ein bewährtes Mittel ist ein Blickfang, der schon von Weitem erkennen lässt, was das Unternehmen zu bieten hat. Dabei kann es sich bei dem Blickfang um eine eher amüsante oder lustige Figur, eine ausgefallene Skulptur, eine technische Spielerei oder auch einfach nur ein eher einfaches Produktmodell in großem Format handeln. Entscheidend ist, dass der Blickfang zur Produktpalette und zum Unternehmen passt und eine klare, unmissverständliche Botschaft transportiert. 

Tipp 2: Das Angebot sollte mehrere Sinne ansprechen.

Bei einem Messeauftritt geht es darum, sein Unternehmen und dessen Produktpalette vorzustellen, zu bewerben und zu vermarkten. Dies gelingt am effektivsten, wenn die Besucher die Möglichkeit haben, das Angebot mit mehreren Sinnen zu erfassen. Potenzielle Kunden sollten die Produkte also nicht nur sehen und die wesentlichen Informationen in einem Datenblatt oder Prospekt nachlesen können.

Vielmehr sollten die Kunden, natürlich immer in Abhängigkeit vom jeweiligen Produkt, die angebotenen Waren auch fühlen, hören, anfassen, ausprobieren, riechen und schmecken können. Interessant sind zudem immer auch Hintergrundinformationen. Hierfür bieten sich beispielsweise kurze Videos an, die die Produktion oder die Funktionsweise zeigen, oder auch Produktmodelle, die das Innenleben oder in transparenter Ausführung die Arbeitsweise präsentieren.

Wichtig ist aber auch, die ausgestellten Produkte an prominenter Stelle zu positionieren. Es wirkt wenig überzeugend, wenn ein Unternehmen seine Produkte selbstbewusst als qualitativ hochwertig oder innovativ bewirbt, sie gleichzeitig aber kaum wahrnehmbar irgendwo in der hintersten Ecke des Messestandes versteckt. 

Tipp 3: Einen positiven Eindruck hinterlassen, der in Erinnerung bleibt.

Auf einer Messe sind in aller Regel mehrere Anbieter mit einem ähnlicher Produktpalette vertreten und häufig unterschieden sich diese Produkte in den Punkten, die aus Sicht eines potenziellen Kunden relevant sind, nur bedingt. Selbst wenn ein Besucher also von dem eigenen Stand, dem Unternehmen und dem Angebot recht angetan war, wird er in den meisten Fällen trotzdem auch die Stände der Mitbewerber besuchen, die ihre Produkte vermutlich ähnlich attraktiv präsentieren und genauso um die Gunst des potenziellen Kunden werben.

Wichtig ist also, nicht nur einen möglichst positiven, sondern auch einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Dies gelingt zum einen durch ein Auftreten, das dem Besucher Wertschätzung und Respekt vermittelt. Kein Besucher möchte nur als potenzieller Kunde behandelt werden, bei dem es darum geht, möglichst schnell ins Geschäft zu kommen, um sich dann gleich dem nächsten Käufer widmen zu können.

Vielmehr kommt es darauf an, höflich aufzutreten, sich Zeit für den Besucher zu nehmen, ihn ausführlich zu informieren und bereitwillig seine Fragen zu beantworten. Gleichzeitig gilt es, das richtige Maß zu finden zwischen einem höflichen, aufmerksamen, zuvorkommenden und informationsfreudigen Auftreten und einem Auftreten, das aufdringlich wirkt und durch das sich der Besucher überfordert oder bedrängt fühlt. Zum anderen tragen konkrete Dinge zu einem hohen Erinnerungswert bei, also solche Dinge, die der Besucher mitnehmen kann.

Dies wiederum können Werbegeschenke sein, genauso aber beispielsweise auch konkrete Tipps, Anleitungen oder Lösungsvorschläge im Zusammenhang mit dem Produktangebot.  

Tipp 4: Mit qualifiziertem Standpersonal arbeiten.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor bei einem Messeauftritt ist immer auch das Standpersonal. Der schönste und interessanteste Messestand in bester Lage bringt letztlich nicht viel, wenn das Personal nicht mitspielt. Eine Voraussetzung in diesem Zusammenhang ist, dass das Personal überhaupt als solches zu erkennen sein muss. Der Besucher muss also auf den ersten Blick sehen, an wen er sich bei Fragen wenden kann und wer von den Personen am Stand ebenfalls nur Besucher ist. Unbedingt ratsam ist daher, das Personal mit einheitlicher Kleidung auszustatten.

Je nach Unternehmen und Branche müssen dies aber nicht immer unbedingt der bürotaugliche Anzug oder ein chices Kostüm sein. Wenn es zum Unternehmen und dem Angebot passt, können auch legrere T-Shirts mit Firmenlogo oder sogar typische Arbeitsbekleidung eine gute Alternative sein, die sich von der Masse abhebt.

Ratsam ist außerdem, das Personal mit Namensschildern auszustatten, damit der Besucher weiß, mit wem er es zu tun hat, wobei Schilder mit Vor- und Nachnamen deutlich persönlicher wirken. Mindestens genauso wichtig ist aber auch das Auftreten des Personals. Höflichkeit sollte selbstverständlich sein, aber das Personal muss auch Kompetenz mitbringen. Interessiert sich ein Besucher für ein Produkt, bringt es ihm nicht viel, wenn der angesprochene Mitarbeiter zwar sehr höflich ist, sich mit dem Produkt aber nicht auskennt und keine Fragen dazu beantworten kann.  

Tipp 5: Eine Checkliste anlegen.

Vor allem bei den ersten Messeauftritten wird vermutlich nicht alles zu hundert Prozent funktionieren und neben kleineren Schwachstellen wird sich der eine oder andere Aspekt zeigen, der schlichtweg vergessen oder falsch eingeschätzt wurde.

Sinnvoll kann daher sein, eine Checkliste anzulegen, die alle wesentlichen Punkte von der Planung und Organisation über die Durchführung bis hin zur Abschlussanalyse enthält. Diese Checkliste kann und sollte dann auch während des Messeauftritts um fehlende Punkte ergänzt werden. Dadurch entsteht ein Instrument, das künftig die Planung und Durchführung von Messeauftritten erleichtert und gleichzeitig verhindert, dass bestimmte Punkte vergessen oder Fehler wiederholt werden.

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