Visitenkarten als Werbemittel

Tipps und Infos zu Visitenkarten als Werbemittel

Visitenkarten gehören zu den klassischen Werbemitteln und mittlerweile gibt es kaum jemanden, der nicht mit Visitenkarten arbeitet. Das ist durchaus auch nachvollziehbar, denn es ist nicht nur sehr viel bequemer, sondern sieht zudem auch sehr viel besser und professioneller aus, seine Kontaktdaten in ansprechend gestalteter Form zu überreichen, als die Telefonnummer auf irgendeinen Zettel zu notieren.

Ihren Namen hat die Visitenkarte vermutlich daher, dass es früher üblich war, dem Butler oder der Hausdame eine Visitenkarte zu überreichen, die anschließend dem Hausherrn vorgelegt wurde.

Dieser konnte daraufhin entscheiden, ob er den Besuch empfangen wollte, oder ob nicht. Dabei war es üblich, dass die Karte mit einem bestimmten Knick versehen wurde, so dass er Hausherr nicht nur wusste, wer ihn besuchen möchte, sondern zeitgleich auch, aus welchem Grund der Besuch stattfinden sollte. Heute gibt es Visitenkarten in unterschiedlichen Formaten, einfach oder als Doppelkarte und auch hinsichtlich der Gestaltung gibt es kaum Grenzen.

Neben Visitenkarten, die professionell von einer Druckerei hergestellt werden, ist es zudem durchaus möglich, die Visitenkarten selbst zu kreieren und am heimischen Drucker ausdrucken.

Hier die wichtigsten Tipps für Visitenkarten:

1.      

Im Zweifel ist es besser, auf ein gängiges Format zurückzugreifen.

Meist werden Visitenkarten in Scheckkartengröße, also 85 x 54mm groß gefertigt, weil dieses Format groß genug ist, um alle Informationen darauf zu platzieren, aber auch handlich und klein genug, um die Visitenkarte beispielsweise im Geldbeutel zu verstauen. Zu große oder zu kleine Visitenkarten mögen zwar kreativ wirken, sind im alltäglichen Gebrauch aber eher unpraktisch.

2.      

Die Schrift sollte gut lesbar sein, sowohl hinsichtlich der Größe als auch im Hinblick auf die Schriftart.

Handelt es sich um Visitenkarten für eine Firma, bietet es sich an, die gleiche Schrift und ein ähnliches Layout zu wählen wie bei dem verwendeten Briefpapier, denn das erhöht den Wiedererkennungswert. Insgesamt sollte die Schrift nicht kleiner sein als Größe 7-8 und es sollten auch nicht mehr als zwei unterschiedliche Schriftarten verwendet werden.

Allerdings können die Schriftarten beispielsweise durch Fett- oder Kursivdruck variiert werden. Die Schriftfarbe hängt vom eigenen Geschmack und auch vom restlichen Design der Karte ab, allerdings ist auch hier weniger oft mehr.

3.      

Auf der Vorderseite sollten nur die wichtigsten Informationen stehen, denn sonst wirkt die Karte zu überladen.

Somit stehen auf der Vorderseite Name oder Logo, Anschrift, Telefon- und Faxnummer, E-Mail-Adresse und eventuell die Homepage oder die Position im Unternehmen. Dabei sollten die Angaben so strukturiert und platziert werden, dass schon auf den ersten Blick alle Informationen erfasst werden können.

Übersichtlicher und ansprechender wird die Karte, wenn sie nicht vollständig ausgefüllt ist, so dass die Ränder frei bleiben sollten und nach Möglichkeit mit Abständen zwischen den Zeilen gearbeitet werden sollte.

4.      

Die Rückseite der Karte muss nicht leer bleiben, sondern kann durchaus als Fläche für weitere Informationen genutzt werden.

So können hier beispielsweise die wichtigsten Unternehmensleistungen, das Produktportfolio, eine Anfahrtsskizze, die Öffnungszeiten oder auch ein Slogan platziert werden. Alternativ bietet es sich an, die Rückseite in einer Version für ausländische Kunden zu gestalten.

5.      

Wichtig für die Karte ist aber nicht nur das Layout, sondern auch die Qualität. Insofern sollte Feinkarton mit mindestens 300g verwendet werden.

Video-Anleitung zum Erstellen eigener Visitenkarten:

 

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